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31. Oktober 2006Zoo
Nachwuchs bei den Geparden

Drollige Drillinge erobern jetzt ihr Gehege.

Geparden sind eigentlich für ihre Schnelligkeit bekannt. Gepardin Tonya aus Hannover war jedoch alles andere als schnell, was die Partnerwahl anging. Mehrfach wurden ihr hoffnungsvolle junge Gepardenmänner aus anderen Zoos vorgestellt – aber Tonya ließ nicht einmal ein müdes Fauchen hören.

Erst als der junge und obendrein sehr hübsche Kijani (3) aus dem Zoo Münster ihr Gehege betrat, war das Eis gebrochen: Tonya erlag dem Charme des eleganten Gepardenmannes, und Kijani machte seiner Tierart alle Ehre – Gepard kommt augenscheinlich von „gepaart“.

Die leidenschaftliche Liaison war folgenschwer: Am 14. September brachte Tonya drei Gepardenbabys auf die Welt. Seitdem halten die Drillinge die Mutter hinter den Kulissen schwer auf Trab. Zwar sind sie bei der Geburt gerade mal 250 Gramm schwer, aber kaum können sie krabbeln, geht das wilde Krabbeln auch schon los und Mutter Tonya muss in alle Richtungen sprinten, um ihren Nachwuchs beieinander zu halten.

Im Gegensatz zu ihrer Mutter sind sie sehr dunkel gefärbt und tragen eine hell-gelbgraue, lange Nacken- und Rückenmähne. Die seltsame Färbung hellt sich in den nächsten Monaten auf, bis die Kleinen dann genauso aussehen wie Mutter Tonya.

Jetzt dürfen die Winzlinge zum ersten Mal ihr Außengehege erkunden. Nur gut, dass Tonya bis zu 120 Stundenkilometer schnell sein kann, um die Rasselbande aus allen Ecken wieder einzufangen! Die Gepardenbabys sind bei schönem Wetter täglich ab 11 Uhr zu sehen.

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