Sound
25. März 2003Zoo
Neue Hoffnung für Yukon Bay!

Die Region Hannover und der Zoo wollen Hand in Hand für die Realisierung der Alaska-Landschaft Yukon Bay kämpfen!

Eisbären, Pinguine und Robben im Erlebnis-Zoo Hannover können aufatmen: Der Bau der neuen Themenwelt Yukon Bay rückt näher. Regionspräsident Michael Arndt will sich dafür einsetzen, dass die Region etwa die Hälfte der benötigten Investitionssumme - das sind ca. 12 von ca. 24 Mio. Euro - zur Verfügung stellt: "Als Gesellschafter des Zoo Hannover sind wir in der Verantwortung. Trotz der schwierigen Finanzlage haben wir uns deshalb entschlossen, das Thema Yukon Bay voranzutreiben und damit ein Signal an die Wirtschaft zu senden. Jetzt geht es darum, zusätzliche Mittel von dritter Seite einzuwerben. Dabei werden wir dem Zoo helfen!" erklärte Arndt.

Auch der zuständige Regionsdezernent Axel Priebs unterstreicht die Bedeutung des Zoos: "Wir haben mit dem Zoo eine herausragende Freizeitattraktion, die für die Lebensqualität der Menschen in unserer Region von größter Bedeutung ist." Da die geplanten Anlagen den Tieren um ein Vielfaches größere Lebensräume bieten und der Zoo damit noch attraktiver werden, rechnet er damit, dass der Einzugsbereich des Zoos noch einmal deutlich ausgeweitet werden kann. Zudem sollen mit Yukon Bay die verbliebenen Schwachstellen in der sonst europaweit als vorbildlich geltenden Tierhaltung beseitigt werden. "Die Anlagen von Pinguinen, Eisbären und Seelöwen stammen aus der Mitte des letzten Jahrhunderts und entsprechen nicht mehr den heutigen EU-Richtlinien für artgerechte Tierhaltung. Auch ökologisch und wirtschaftlich sind sie nicht mehr vertretbar", so der Dezernent. Die marode Robbenanlage etwa besäße keine Wasseraufbereitung im Kreislauf, weswegen über 136.000 Kubikmeter im Jahr in die Eilenriede gepumpt werden und dort versickern.

Der Erlebnis-Zoo Hannover mit seinen einzigartigen Themenwelten Sambesi, Dschungelpalast, Meyers Hof und dem Gorillaberg hat sich aufgrund seiner Alleinstellung im europäischen Zooangebot und der daraus resultierenden Medienresonanz zu einem wichtigen weichen Standortfaktor für die Region Hannover entwickelt. In nur fünf Jahren hat sich der einstige Sanierungsfall zu einer der beliebtesten Freizeiteinrichtungen in Niedersachsen gewandelt. Die Besucherzahlen stiegen seit 1994 um 65% auf rund 1.000.000. Mehr als 150 Arbeitsplätze wurden im Zoo selbst geschaffen. Der Beschäftigungseffekt, den die Zoo-Investitionen der Region bescherte, wird auf 1.000 Personenjahre geschätzt.

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