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13. Dezember 2007Zoo
Tapirbaby geboren!

Liebeswertes Unikum mit Rüsselnase in gestreiftem Schlafanzug.

Für ein Nashorn zu kleine Füße.

Auf keinen Fall ein Elefant – der Rüssel ist zu kurz.

Für ein Schwein ist der Schwanz zu klein.

Es kann auch kein Zebra sein – es hat zu viele Punkte zwischen den Streifen.

Und für ein Rehkitz hat es eine zu große Nase.

Könnte das putzige Tierbaby in einen Spiegel sehen, würde es wahrscheinlich stirnrunzelnd pfeifen: „Ich bin ein... ich bin ein... was bin ich eigentlich?“

Auf alle Fälle ein liebenswertes Unikum: Ein Tapir!

Das am 9. Dezember 2007 geborene Tapir-Mädchen Celina ist so hübsch verpackt wie ein Weihnachtsgeschenk: Es hat braunes Fell mit weißen Streifen und lustigen hellen Punkten, große Ohren, eine freche Rüsselnase, kurze Beine und merkwürdige Füße. Zudem wirkt es, als habe jemand ihn in einen viel zu großen, gestreiften Schlafanzug gesteckt, aus dem nur Kopf und Füße herausschauen.

Ein Blick auf Mama Conchita hilft Celina wenig, die Tierart zu erraten, denn Mama sieht irgendwie ganz anders aus. Kein Problem: Tapirdame Conchita (8) liebt ihr gestreift-gepunktetes Baby trotzdem. Schließlich weiß die sechsfache Mutter, dass ihr Baby in einigen Monaten genauso grau und groß sein wird wie sie selbst und Vater Chaco (8). Das scheinbar sehr auffällige Fell der Jungtiere dient tatsächlich der unauffälligen Tarnung. Im Licht- und Schattenspiel auf dem Boden im Regenwald sind die kleinen Tapire dank der Streifen und Tupfen nicht zu entdecken. Erst wenn das Jungtier fünf Monate alt ist, verblasst das Streifenkleid langsam.

Tipp: Tapirbaby jetzt besuchen!

Bis sein Streifenkleid verblasst ist, wird das Tapirbaby allerdings nicht in Hannover bleiben: Die gesamte Familie Tapir zieht in den Zoo von Krakau, sobald die Bauarbeiten der Alaska-Landschaft Yukon Bay beginnen. Ein genaues Umzugsdatum steht noch nicht fest.

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