21. November 2006Zoo
Tobende Tiger<br/>Den Sibirischen Tigern kann es gar nicht kalt genug sein. Besonders Schnee lieben sie. Dann toben sie den ganzen Tag in der weißen Pracht und nutzen ihren Hügel im Dschungelpalast als Rodelbahn – nur ohne Schlitten. Erst ab minus 30 Grad finden die gestreiften Großkatzen das Wetter langsam ungemütlich.
Schichtdienst<br/>Bei eisigen Temperaturen bleiben die afrikanischen Tiere immer nur kurz draußen. Da auf vielen Anlagen im Zoo mehrere Tierarten leben, wechseln sich die Tiere einfach im „Schichtdienst“ ab. Gazellen und Antilopen kommen bei starken Minusgraden jedoch immer nur kurz an die frische Luft, damit sie sich im wahrsten Sinne nicht die Ohren abfrieren!
Heißer Stein<br/>Einige Tierarten sind von Natur aus so neugierig, dass es sie nicht im Stall hält. Für sie hat der Zoo Wärmeplatten in die Gehege gebaut, auf die sich die Tiere kuscheln können, um sich den Pelz zu wärmen. Vom „heißen Stein“ aus beobachten Erdmännchen, Tiger, Löwen, Leoparden und Geparde die eisige Umgebung.
Unterwasserballett<br/>Die Flusspferde haben sich in ihren warmen „Indoor-Pool“ zurück gezogen. Hier dösen sie bei 20 Grad Celsius im Wasser und führen den Besuchern ihr Unterwasserballett vor. Die dickhäutigen Damen können im Erlebnis-Zoo Hannover nämlich durch große Glasscheiben unter Wasser beobachtet werden Generell sind unsere Elefanten im Winter bei etwas wärmeren Graden gegen 12 Uhr zu sehen. Denn jeder Elefant wird morgens im warmen Stall geduscht und geschrubbt. Erst wenn alle Elefanten wieder ganz trocken sind, dürfen sie an die frische Luft – sonst gibt’s verschnupfte Rüssel.
„Warmduscher“<br/>Elefanten sind sehr empfindliche Dünnhäuter! Sie bleiben bei diesen Temperaturen im Stall! Wie die Antilopen könnten sich auch die Elefanten tatsächlich die Ohren abfrieren.
Wohlig warm<br/>Kälteempfindliche Tierarten haben es sich im Winter im wohlig warmen Innengehege gemütlich gemacht: Schimpansen, Gorillas, Orang-Utans, Drills und Languren, Riesenschildkröten, Tapire, Gürteltiere, Faultiere und Loris warten im Urwald- und Tropenhaus auf Besucher.
Rentiere, Wölfe, Bisons und Schnee-Eulen schütteln über ihre fröstelnden Kollegen nur den Kopf. Sie sind auch bei Minusgraden draußen und genießen die herrliche Wintersonne.
Winter-Öffnungszeiten:
Bis März 2008: 10 Uhr bis 16 Uhr. (Bootsfahrt eingestellt)



