Zoo-Doku: Gruselige Grimasse mit herzhaftem Inhalt
Der Klassiker zu Halloween
Zu Halloween grinsen Millionen von Kürbissen in die Nacht. Schaurige Gesichter, beleuchtet von flackerndem Kerzenschein. So ist es zumindest in den USA. Und auch in Deutschland gehen gegen Ende Oktober immer mehr Kürbisse über die Ladentheke.
Mittlerweile hat sich die Kürbisschnitzerei zu einer echten Kunstform entwickelt. Den Ideen bei der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt und diese kreative Verzierungsform nutzt der Zoo, um seinen Bewohnern eine kleine Halloween-Überraschung zu gönnen.
Doch mit Kürbis-Laternen können die Zoo-Tiere nur wenig anfangen. Statt mit Kerzen werden die gruseligen Kürbisse mit schmackhaften Leckerbissen versehen. Ganz zur Freude der Tiere – aber eins nach dem anderen. Zuerst geht es an die Gestaltung!

1. Schritt: Reinigen
Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Kürbis rundum gut aussieht. Eventuelle Flecken lassen sich entweder mit einem Schwamm abwaschen oder mit einem Messer herunterkratzen.
2. Schritt: Zeichnen und löffeln
Mit einem schwarzen Filzstift wird das Gesicht vorgezeichnet. Am besten schön gruselig, aber Vorsicht: Je größer Mund, Nase und Augen werden, desto instabiler wird der Kürbis! Anschließend wird ein Deckel ausgeschnitten, um an das Innere zu gelangen. Das Fruchtfleisch vorsichtig herauslöffeln und aufbewahren.
3. Schritt: Der Mund
Die Form des Mundes macht neben den Augen die Stimmung des Gruselgesichts deutlich. Soll der Kürbis lachen, schreien, grinsen oder einfach böse gucken? Wir haben uns dazu entschieden der Grimasse ein paar Zähne zu geben. Dazu darf auf keinen Fall zu viel Fruchtfleisch aus dem Inneren herausgelöffelt werden.
4. Schritt: Zähne & Augen
Die Zähne müssen natürlich noch in Form gebracht werden. Nicht zu gerade, hier und da ruhig mal einen Zahn auslassen. So langsam nimmt die Grimasse Gestalt an. Jetzt noch die Augen ausschneiden. Damit kann man den Gesichtsausdruck noch einmal beeinflussen. Soll der Kürbis die Augen zusammenkneifen oder weit aufreißen?
5. Schritt: Abwischen, Deckel drauf
Die Reste des Filzstifts lassen sich von der glatten Kürbishaut ganz einfach mit einem Schwamm entfernen. Deckel drauf und fertig!
6. Schritt: Verwendung
Sollten Sie keinen Mehlwurmspender für Erdmännchen und keine Fleischverpackung für Löwen (siehe Video), sondern einfach einen Deko-Helloween-Kürbis gebastelt haben, können Sie nun einfach ein Teelicht in den Kürbis stellen oder den gruseligen Kürbiskopf von hinten beleuchten. Durch die dünne Kürbishaut schimmert das schaurige Gesicht unheimlich rot-orange.
Auf die Sorte achten!
Zu guter Letzt können Sie aus dem Kürbisfleisch aus Schritt 2 eine leckere Kürbissuppe machen, aber Achtung: Nicht alle Kürbissorten sind auch genießbar. Fragen Sie daher beim Kauf sicherheitshalber nach.

Unbedingt probieren!
Das Gasthaus Meyer empfiehlt eine pikante Kürbissuppe mit Chili. Das Rezept dafür können Sie hier Herunterladen (pdf, 1.4 Mb).
Am 31. Oktober wird die Suppe als Tagesgericht mit herzhaftem Kohl-Speckbrot für 7,90 € im Gasthaus Meyer serviert. Lecker!
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