Zoo-Doku: Wenn Tiger einen Pelz umlegen
Winter im Erlebnis-Zoo Hannover
Auch Zootiere...
... ziehen im Winter warme Mäntel an und stellen sich auf die kalten Temperaturen ein – jedes auf seine Art. Während die einen sich lieber ins warme Innenquartier zurückziehen, werden die anderen plötzlich putzmunter.


Schichtdienst
Bei eisigen Temperaturen bleiben die afrikanischen Tiere immer nur kurz draußen. Da auf vielen Anlagen im Zoo mehrere Tierarten leben, wechseln sich die Tiere einfach im „Schichtdienst" ab. Gazellen und Antilopen kommen bei starken Minusgraden jedoch immer nur kurz an die frische Luft, damit sie sich im wahrsten Sinne nicht die Ohren abfrieren!
Unterwasserballett
Die Flusspferde haben sich in ihren warmen „Indoor-Pool" zurückgezogen. Hier dösen sie bei 20 Grad Celsius im Wasser oder führen den Besuchern ihr Unterwasserballett vor. Die dickhäutigen Damen können im Erlebnis-Zoo Hannover durch große Glasscheiben unter Wasser beobachtet werden.
Heißer Stein
Einige Tierarten sind von Natur aus so neugierig, dass es sie nicht im Stall hält. Für sie hat der Zoo Wärmeplatten in die Gehege gebaut, auf die sich die Tiere kuscheln können, um sich den Pelz zu wärmen. Vom „heißen Stein" aus beobachten Erdmännchen, Timberwölfe, Tiger, Löwen und Leoparden die eisige Umgebung.
Tobende Tiger
Den Sibirischen Tigern kann es gar nicht kalt genug sein. Besonders Schnee lieben sie. Dann toben sie den ganzen Tag in der weißen Pracht und nutzen ihren Hügel im Dschungelpalast als Rodelbahn – nur ohne Schlitten. Erst ab minus 30 Grad finden die gestreiften Großkatzen das Wetter langsam ungemütlich.
„Warmduscher“
Elefanten sind sehr empfindliche Dünnhäuter und bleiben bei eisigen Temperaturen im Stall! Wie die Antilopen könnten auch sie sich die dünnen Ohren abfrieren. Generell sind unsere Elefanten im Winter bei etwas wärmeren Graden gegen 12 Uhr zu sehen. Denn jeder Elefant wird morgens im warmen Stall geduscht und geschrubbt. Erst wenn alle Elefanten wieder ganz trocken sind, dürfen sie an die frische Luft – sonst gibt’s verschnupfte Rüssel.
Winter-Liebe
Bei Schnee und Kälte sollte man sich einen Abstecher zu den Schnee- und Gänsegeiern, Bartgeiern und Weißkopfseeadlern nicht entgehen lassen. Die legen sich jetzt nämlich so richtig ins Zeug, putzen das Gefieder und liebäugeln mit den Weibchen. Dabei singen sie harmonische Laute und reichen der Auserwählten gerne mal einen kleinen Ast – statt Blumen und Pralinen.
Winterspeck
Seelöwen, Seebären und Kegelrobben ließen es sich den ganzen Herbst so richtig schmecken. Sie haben sich ordentlich Winterspeck angefressen, damit sie die kalte Jahreszeit im Hafen von Yukon Bay gut überstehen.
Durch die Panoramafenster in Henry's Underwater World können Sie Robben und Eisbären beim Tauchen beobachten!
Winterhart
Die Tiere in der Kanadalandschaft Yukon Bay reiben sich Pranken und Pfoten. Eisbären, Bisons, Karibus, Wölfe, Robben und Schnee-Eulen schütteln über ihre fröstelnden Kollegen nur den Kopf. Sie sind auch bei Minusgraden draußen und genießen die herrliche Wintersonne.
Genießen Sie den Winter!
Auch in der kalten Jahreszeit gibt es im Zoo mit über 3.400 Tieren, spannenden Shows und Fütterungen, Hippo Canyon, Henry's Underwater World, Rodeln, Eislaufen und allen anderen Winter-Zoo Attraktionen viel zu erleben. Ein Geschenk, das garantiert gut ankommt!
Wohlig warm
Kälteempfindliche Tierarten haben es sich im Winter im warmen Innengehege gemütlich gemacht: Schimpansen, Gorillas, Orang-Utans, Drills und Languren, Faultiere, Loris und Rote Varis warten im Urwald- und Tropenhaus auf Besucher. Bei Schnee und Glatteis finden Sie unsere Giraffen im Stall hinter der Showarena. Tipp: Die Malereien im Prunksaal des Maharadschas!
Heißblütig und kaltschnäuzig!
Wärmebilder geben Aufschluss darüber, wo Wärme wegen mangelnder Isolierung verloren geht. Kennt man - vom Hausbau. Aber bei Tieren?












