Altdeutsches schwarzbuntes Niederungsrind
Die altdeutschen schwarzbunten Niederungsrinder auf Meyers Hof sind echte Raritäten. Weltweit gibt es nur noch knapp 60 Zuchttiere dieser Rasse.
| Herkunft | Europa |
| Nahrung | Gras, Heu |
| Größe | 140 cm hoch |
| Gewicht | maximal 500 kg |
| Brut-/Tragzeit | maximal 280 Tage |
| Erreichbares Alter | maximal 35 Jahre |
| Zoo Themenwelt | Meyers Hof |
| Gemeinsam mit mir leben | Exmoor Pony, Thüringer Waldziege |

Echte Raritäten
Schwarzbunte Rinder bilden in ihrer modernen Zuchtform die am häufigsten vertretene Rasse der Erde. Doch mit den altdeutschen Schwarzbunten rein deutscher Abstammung zeigt der Erlebnis-Zoo Hannover echte Raritäten, deren Bestand stark gefährdet ist. Ihr Vorkommen ist fast so selten, wie das der Sibirischen Tiger – nur noch 60 Zuchttiere gibt es weltweit.

Wiederholte Mahlzeit
Rinder haben eine sehr bewegliche Zunge. Beim Fressen strecken die Kühe sie seitlich aus dem Maul, umschlingen ein Pflanzenbüschel und ziehen sie dann ins Maul zurück. Während wir Menschen unser Essen kauen und hinunterschlucken, kauen Kühe ihre Nahrung mehrmals wieder. Das passiert meist im Liegen. Teile des Vormageninhaltes gelangen dann durch Muskelbewegungen der Speiseröhre zurück in die Maulhöhle. Überschüssige Flüssigkeit wird geschluckt und das eigentliche Wiederkauen beginnt. Innerhalb eines Tages kauen Kühe 10 bis 15 mal wieder, was ungefähr 30 Minuten pro Mahlzeit braucht.

Haustierrassen – vom Aussterben bedroht
Das klingt zunächst unlogisch, denn schließlich sind Haustiere nicht auf einen bestimmten Lebensraum angewiesen wie andere bedrohte Tierrassen. Sie können auf jedem Bauernhof gut leben. Heutige Bauernhöfe sind aber größtenteils Industriebetriebe und so müssen auch heutige Bauernhoftiere Spezialisten sein. Manche liefern große Mengen Fleisch, sind also ungeheuer massig gebaut, andere wiederum haben riesige Euter, aus denen die Menschen viele Liter Milch abzapfen können. Die vom Aussterben bedrohten Haustiere sind Allround-Talente, sie können also vieles, aber nichts so richtig gut. Deshalb will sie heutzutage kaum noch ein Bauer haben – sie sind daher vom Aussterben bedroht.





