Andenkondor
Der Andenkondor lebt in den gleichnamigen Bergen Südamerikas. Der meisterhafte Flieger kann 8000 Meter über der Erde seine Kreise ziehen.
| Herkunft | Süd-Amerika |
| Nahrung | Aas |
| Größe | 320 cm Spannweite |
| Gewicht | maximal 15 kg |
| Brut-/Tragzeit | maximal 59 Tage |
| Erreichbares Alter | maximal 65 Jahre |

Bitte nicht stören! Sie werden schnell wütend!
Andenkondore wollen vor allem während der Brutzeit nicht gestört werden. Wenn das jemand wagt, werden sie stocksauer.

Ist er ein Viehräuber?
In seiner südamerikanischen Heimat lebt der Anden-Kondor zwar ein paar tausend Meter hoch in den Bergen, aber sicher ist er dort auch nicht. Die Menschen jagen ihn, weil sie ihn für einen Viehräuber halten. Doch das stimmt nicht: Ein Anden-Kondor kann gesunde Tiere gar nicht töten. Seine Krallen sind dazu viel zu schwach und zu stumpf.

Fast so hoch wie ein Flugzeug
Anden-Kondore sind meisterhafte Flieger. Sie können lange Zeit kreisen oder schweben, und sie fliegen sehr hoch: 8.000 Meter über der Erde gleiten sie dahin. Zum Vergleich: Ein Passagierflugzeug hat normalerweise eine Flughöhe von 10.000 Metern.

Vom Aussterben bedroht
Der Erlebnis-Zoo Hannover beteiligt sich seit vielen Jahren aktiv am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Bedrohte Tierarten werden im Zoo gezüchtet, um ihren Bestand langfristig zu sichern und die Tiere nach Möglichkeit später wieder in geeigneten Lebensräumen anzusiedeln. Auch für die Andenkondore gibt es ein solches Erhaltungsprogramm.

Kaum zu glauben, aber wahr
Wenn Anden-Kondore einmal fressen, dann schlagen sie sich voll, bis sie kurz vorm Platzen sind. Sie überladen ihren Magen gewaltig und sitzen dann satt und müde mit abgespreizten Flügeln da. Die „Vorsorge“ ist lebensnotwendig. Denn in freier Wildbahn gibt es ja nicht regelmäßig Futter.





