Bergzebra
Das Hartmann-Bergzebra macht seinem Namen alle Ehre: Es ist ein ausgezeichneter Kletterer. Im westlichen Südafrika extremer Trockenheit ausgesetzt, durchwandert es auf der Suche nach Nahrung großräumige Gebiete.
| Herkunft | Afrika |
| Nahrung | Steppengras, Kräuter, Blätter, Zweige |
| Größe | 220 cm lang |
| Gewicht | maximal bis zu 370 kg |
| Brut-/Tragzeit | maximal 1 Jahr |
| Erreichbares Alter | maximal 20 Jahre |
| Zoo Themenwelt | Sambesi |
| Gemeinsam mit mir leben | Giraffe, Springbock |

Klettermaxe
Dank seiner schmalen, harten und hohen Hufe stellen steile Berghänge und steiniger Boden kein Problem für das Bergzebra dar. Diese Hufe nutzen sich auch auf festem Boden erst sehr langsam ab und ermöglichen es dem Bergzebra, besonders schnell zu laufen. Wittert eine Bergzebra-Herde einen Feind, flieht sie im Galopp bergauf.

Pferd oder Esel?
Bergzebras gehören zur Familie der Pferdeartigen, ihr Körperbau erinnert aber eher an einen Esel, dessen sprichwörtliche Sturheit sie ebenfalls an den Tag legen. Mit ihren besonders großen, eselsähnlichen Ohren können die Bergzebras nicht nur sehr gut hören, sondern sich auch prima untereinander verständigen: Legt ein Bergzebra sie beispielweise zurück, spricht es eine erste Drohung gegenüber einem Artgenossen aus.

Rätselhafte Hautfalte
Über Sinn und Zweck der Hautfalte am Hals, der sogenannten Wamme, ist bis heute wenig bekannt. Wahrscheinlich hilft sie dem Bergzebra – genau wie seine großen Ohren – dabei, sich abzukühlen, indem sie zu große Wärme vom Körper ableitet.

Kaum zu glauben, aber wahr
Am Rand der Namib ist Wasser selten, so dass Bergzebras oft tagelang nicht trinken können. Doch die gestreiften Huftiere wissen sich zu helfen: Mit ihren Vorderbeinen sind sie in der Lage, einen halben Meter tiefe Löcher zu graben, um so an tiefer gelegenes Wasser zu gelangen.
Hartmann-Bergzebras gelten als gefährdet. Weltweit werden sie auf nur noch 8.300 Exemplare geschätzt.

Erhaltungszuchtprogramm
In den Zoos europaweit gibt es nur noch 96 Bergzebras. Vier Jahre lang hat der Erlebnis-Zoo Hannover auf Nachwuchs gewartet. Im August 2005 waren die seltenen, kleinen Zebras nach Hannover gezogen, um sich hier ihr Reich mit den ebenso seltenen Rothschild-Giraffen zu teilen. Lima, Belinda und Hengst Calif waren so beschäftigt, das Kommando am Sambesi zu übernehmen, dass für amouröse Abenteuer keine Zeit blieb. Mitte November 2009 kam dann mit "Frauke" der ersehnte Nachwuchs! Und bereits im Mai 2010 folgte "Nele".
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