Dorcas Gazelle
Die kleinsten unter den Gazellen haben sich an das Leben in der Wüste sehr gut angepasst. Sie lecken zum Beispiel das Wasser, das an Pflanzen kondensiert.
| Herkunft | Afrika |
| Nahrung | Kräuter und Dickblattgewächse, grüne Triebe von Büschen und Sträuchern |
| Größe | 65 cm hoch |
| Gewicht | maximal 20 kg |
| Brut-/Tragzeit | maximal 180 Tage |
| Erreichbares Alter | maximal 12 Jahre |
| Zoo Themenwelt | Sambesi |
| Gemeinsam mit mir leben | Addax oder Mendesantilope |

Die kleinste Gazelle
Dorcasgazellen sind die kleinsten Gazellen. Sie haben sich das Leben in den trockenen Halbwüsten des nördlichen Afrikas sehr gut angepasst. Männchen und Weibchen tragen ein bis zu 35 cm langes Gehörn. Nach einer Tragzeit von etwa sechs Monaten kommt ein Jungtier zur Welt, das in den ersten Wochen seines Lebens versteckt im Gras liegt und von der Mutter zum Säugen aufgesucht wird. Man bezeichnet solche Jungtiere als Ablieger.

Ständig auf der Hut
Dorcasgazellen haben sehr große Ohren. Die Tiere reagieren stark auf Geräusche und Bewegungen und sie sind ständig in Alarmbereitschaft. Wie alle Gazellen können sie sehr schnell laufen und so ihren Feinden – Raubkatzen und Hunden – entkommen.

Auf Wanderung
In nahrungsreicheren Gebieten haben die Männchen feste Reviere und verteidigen diese. In den kärgeren Gebieten leben alle Tiere nomadisch, sie wandern also, um Nahrung zu finden. Es können sich Herden von bis zu 100 Tieren bilden. Dorcasgazellen sind in manchen Gebieten ihres Lebensraumes ausgerottet oder bedroht aber über den gesamten nordafrikanischen Kontinent noch so häufig, dass sie als nicht gefährdet gelten. In Zoos werden Dorcasgazellen sehr selten gehalten.

Kaum zu glauben, aber wahr:
Wandern sie durch die Wüste, laufen Dorcasgazellen immer hintereinander in einer Reihe. Um mit den Temperaturen des Tages fertig zu werden, sind sie dämmerungs- und nachtaktiv. Sie gelangen an das überlebenswichtige Wasser, indem sie Wasser lecken, das an den Pflanzen kondensiert.



