Elenantilope
Blätter, Früchte, frische Gräser und Kräuter Sie ist die Größte unter den Antilopen. Die imposanten Bullen werden bis zu 1,80 m hoch und 3,40 m lang. Elenantilopen leben zum Schutz vor Feinden gerne in der Menge.
| Herkunft | Afrika |
| Nahrung | Blätter, Früchte, frische Gräser und Kräuter |
| Größe | 160 cm hoch |
| Gewicht | maximal 940 kg |
| Brut-/Tragzeit | maximal 280 Tage |
| Erreichbares Alter | maximal 25 Jahre |
| Zoo Themenwelt | Sambesi |
| Gemeinsam mit mir leben | Zebra, Thomsongazellen, Impala |

Sie sind die Größten
Diese größte aller Antilopen gehört zu den Drehhornantilopen. Die Männchen sind besonders groß, weshalb man hier auch von Bullen spricht. Männchen und Weibchen tragen Hörner und eine Halswamme, aber nur die Bullen haben gewaltige Muskeln an Nacken und Schultern und entwickeln einen dichten Haarschopf zwischen den Hörnern. Die Halswamme kann bei älteren Bullen bis weit zwischen die Vorderbeine herabhängen.

Schutz in der Menge
Während und nach der Regenzeit ziehen die Elenantilopen in die offenen Grassavannen, wo sich große Herden bilden. Die Männchen wandern kaum und gehen auch nur wenig in die offenen Flächen. Jungtiere werden nach neun Monaten Tragzeit geboren und bleiben kurze Zeit als Ablieger versteckt. Danach schließen sie sich den Herden an, in denen die Jungen regelrechte Kindergärten bilden, während die erwachsenen Weibchen rund um die Herde fressen und wachen. Diese Weibchenherden können teilweise einige hundert Tiere umfassen, als eine Strategie der Feindabwehr. Auf Wanderungen durch großen Savannen, wie z.B. der Serengeti, schließen sie sich gerne mit Gnus und Zebras zusammen, da viele Tiere Feinde früher entdecken können und die Überlebenschance so noch größer ist.

Haarschopf als Bürste
Starke Bullen besetzen ein Territorium, in dem eine strickte Rangordnung unter den Bullen herrscht. Die Männchen reiben ihren Haarschopf am Boden in ihrem Urin und im Schlamm und schmieren diese Substanz dann wie mit einer Bürste an Bäume und Felsen. Sie markieren so ihr Revier. Wie bei allen Drehhornantilopen kommen sie zeitweise in einen Zustand hoher Aggressivität, von den Einheimischen als Ukali bezeichnet. So sollen andere Männchen eingeschüchtert oder vertrieben werden.





