Gorilla
Gorillas sind die größten Menschenaffen: Sie werden bis zu 1,85 m groß und 275 Kilo schwer. Gorillas leben im tropischen Regenwald und in den immergrünen Bergwäldern Afrikas.
| Herkunft | Afrika |
| Nahrung | Früchte, Gräser, Baumrinde |
| Größe | 185 cm hoch |
| Gewicht | maximal 275 kg |
| Brut-/Tragzeit | maximal 289 Tage |
| Erreichbares Alter | maximal 60 Jahre |
| Zoo Themenwelt | Gorillaberg |
| Tiergeräusche |
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Groß, grimmig und sanft
Weil der erwachsene Gorilla starke Wülste über den kleinen Augen und einen hohen Buckel auf dem Kopf hat, sieht er irgendwie immer etwas mißgestimmt aus. Der größte aller Menschenaffen ist aber ein friedfertiges und sanftes Geschöpf.

Der Nachwuchs wird schnell erwachsen
Gorilla-Kinder entwickeln sich doppelt so schnell wie Menschenkinder: Sie können schon mit drei Monaten krabbeln, mit viereinhalb Monaten sicher auf allen vieren laufen und mit sechs Monaten klettern.

Der "Silberrückenmann"
Gorillas leben in festgefügten Gruppen. Ein Silberrückenmann leitet die Gruppe aus mehreren erwachsenen Weibchen und unterschiedlich vielen Jungtieren. Bei erwachsenen Männchen wird die Rückenfellfarbe silbergrau. Sie verteidigen ihre Familie gegen mächtige und gefährliche Feinde wie den Leoparden.

Der Angeber
Wehe, irgendwer wagt es, die Gorilla-Familie zu bedrohen. Dann zeigt der Silberrückenmann sein Angriffsverhalten, um seine Familie zu schützen. Zunächst runzelt er die Stirn, zieht die Augenbrauen zusammen und presst die Lippen aufeinander, was ihm schon einen bedrohlichen Anblick verleiht. Dann gibt er kurze abgehackte Laute von sich und wirft den Kopf in Richtung des Gegners hoch. Schließlich läuft der Gorilla-Mann geradlinigen Schrittes auf den Gegner zu, stoppt dann aber wenige Meter vor ihm ab. Oder er läuft seitlich am Feind vorbei. Dann heißt es "cool bleiben". Weglaufen wäre jetzt das Dümmste, was der Gegner machen könnte. Dann nämlich rennt der Silberrückenmann hinterher und beißt sogar zu. Besser ist es, sich unterwürfig auf den Boden zu kauern, dann beruhigt er sich wieder.

Zum Schlafen in die Nester
Wenn es Zeit zum Schlafen wird, bauen sich Gorillas Nester auf dem Boden. Und das jeden Abend neu. Jedes Tier baut sein eigenes Nest, nur Säuglinge schlafen bei ihren Müttern. Die Lage der Nester innerhalb der Gruppe folgt keiner festen Regel.

Vom Aussterben bedroht
Der Erlebnis-Zoo Hannover beteiligt sich seit vielen Jahren aktiv am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Bedrohte Tierarten werden im Zoo gezüchtet, um ihren Bestand langfristig zu sichern und die Tiere nach Möglichkeit später wieder in geeigneten Lebensräumen anzusiedeln. Auch für die Westlichen Flachland-Gorilla gibt es ein solches Erhaltungsprogramm.

Kaum zu glauben, aber wahr:
Gorillas paaren sich nicht allzu häufig. Vielleicht, weil ihnen das zu anstrengend ist. Während der Paarung, die schon mal bis zu einer Stunde dauert, ruhen sie immer wieder aus. Alle dreieinhalb bis viereinhalb Jahre bekommen Gorillaweibchen Nachwuchs.
Tier-Shows & Fütterungen
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