Mara/Pampashase
Maras werden auch Pampashasen genannt. Die meerschweinchenartigen Nager aus Südamerika sehen eben wie Hasen aus, wenn sie durchs Gras hoppeln.
| Herkunft | Süd-Amerika |
| Nahrung | Gras, trockene Halme, Samen |
| Größe | 75 cm lang |
| Gewicht | maximal 9 kg |
| Brut-/Tragzeit | maximal 93 Tage |
| Erreichbares Alter | maximal 15 Jahre |
| Gemeinsam mit mir leben | Lama, Nandu, Wasserschwein |

Wieso Pampashase?
Eigentlich heißen die Pampashasen ja Maras. Aber weil diese meerschweinchenartigen Nager wie Hasen aussehen, wenn sie sitzen oder durchs Gras hoppeln, und weil sie außerdem in den Pampas leben, nannte man sie irgendwann Pampashasen. Es gibt zwei unterschiedlich große Arten derselben Gattung: das "große Mara" und das "Zwergmara".

Unter den Meerschweinchen ein echter Renner
Pampashasen können ganz schön schnell laufen. Sie sind sozusagen die Renner unter den Meerschweinchen. Von dieser Fähigkeit machen sie aber nur bei Gefahr Gebrauch. Dann stieben sie auf ihren langen, schlanken Beinen mit großen Sätzen davon und verschwinden blitzschnell unter der Erde.

Eine Wohnung im Erdgeschoss
Pampashasen sind tagaktiv, das heißt, sie schlafen nachts. Als Unterschlupf dienen ihnen Baue, die sie unter der Erde selbst graben. Aber manchmal nehmen sie auch eine freigewordene "Wohnung" und bauen sie um. Unter der Erde zu leben, ist in den Pampas sinnvoll: Die Pampas sind die trockenen und heißen Steppen Südamerikas, in denen es kaum Bäume gibt. Und dann weht auch meist ein heftiger Wind, der "Pampero". Da ist es unter der Erde allemal gemütlicher.

Nachwuchs im Bau
Ihre Jungen ziehen Pampashasen im Bau auf. Die Große Mara bringt nach einer Tragzeit von 90 bis 93 Tagen ein bis drei, maximal fünf Junge zur Welt. Das Zwergmara wirft nach einer Tragzeit von 77 Tagen ein Junges, selten zwei. Im Alter von elf Wochen verlassen die Jungtiere der großen Maras den mütterlichen Bau.

Kaum zu glauben, aber wahr:
Pampashasen können nicht nur schnell laufen, sie springen auch besonders gut: Wenn sie beim Galoppieren zwischendurch Sprünge einbauen, sehen sie wie Huftiere aus. Sie gehen nämlich im "Passgang", wie Kamele und Giraffen. Übrigens: Maras haben vorne vier und hinten drei Zehen.
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