Pelikan
Die Pelikane sind richtige Schluckspechte. 13 Liter Wasser passen in den großen Kehlsack. Haben sie einen Fisch gefangen, schlucken sie ihn immer mit dem Kopf voran herunter.
| Herkunft | Afrika, Asien, Europa |
| Nahrung | Fisch |
| Größe | 175 cm hoch |
| Gewicht | maximal 15 kg |
| Brut-/Tragzeit | maximal 36 Tage |
| Erreichbares Alter | maximal 60 Jahre |
| Zoo Themenwelt | Sambesi |

Schluckspecht
Alle Pelikanarten haben große Schnäbel und einen Kehlsack darunter. Im Kehlsack kann der europäische Rosapelikan auf einen Schluck gleich 13 Liter Wasser aufnehmen. Natürlich sollten darin Fische sein, denn die sind die Nahrung der Pelikane.

Und jetzt alle gemeinsam: Flügel schlagen!
Pelikane brüten nicht nur gern in großen Kolonien, sie gehen auch gemeinsam auf Fischfang. Sie bilden eine Kette und treiben die Fische mit Flügelschlägen ins flache Wasser. Dann brauchen sie nur noch ihre großen Schnäbel aufzumachen und einen tüchtigen Schluck zu nehmen: Ein paar Fische gehen ihnen immer in den Schnabel.

Startschwierigkeiten
Pelikane können geschickt und ausdauernd fliegen, nur beim Start haben sie Probleme. Sie müssen Anlauf nehmen, um ihren elf Kilogramm schweren Körper in die Luft zu bekommen. Aber wenn sie erstmal oben sind, gibt's keine Probleme mehr. Da wird elegant gesegelt, während der Kopf auf den Schultern liegt.

Bitte nicht stören!
Wenn Pelikane brüten, sind sie sehr empfindlich gegen Störungen. In der freien Wildbahn kommt es auch schon mal vor, dass sie ihre Eier einfach verlassen, statt sie auszubrüten. Niemand weiß, warum das so ist. Sicher ist nur: Wo Pelikane brüten, sollte es absolut ruhig und sicher für sie sein. Sonst wird es nichts mit dem Nachwuchs.

Die einen ziehen um, die anderen bleiben da
Die beiden europäischen Pelikanarten sind die Rosapelikane und die Krauskopfpelikane. Rosapelikane pflegen öfter mal umzuziehen. Von der Donau bis nach Afrika hin reicht ihr Lebensraum. Selbst im Irak gibt es Rosapelikane. Da wird öfter mal der Standort gewechselt. Vor allem im Winter geht es in warme Gegenden. Die Krauskopfpelikane sind da heimattreuer. Sie verlassen während der Brutzeit die nähere Umgebung selten. Zum Fischfang unternehmen sie mal eine Flugreise von bis zu 50 Kilometern Entfernung vom Brutort.

Kaum zu glauben, aber wahr:
Rosapelikane sind nicht immer richtig rosa. Nur zu Beginn der Paarungszeit legen die großen Vögel ihr attraktives Rouge an. Diese Farbe ist im Fett der Bürzeldrüse, also direkt auf dem Steißbein enthalten. Bei der täglichen Gefiederpflege verteilen die Pelikane das Rosa über den ganzen Körper und machen sich so für ihre Partner unheimlich attraktiv.






