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Pfau

Pfau

Im Radschlagen sind sie Meister: Pfauenmänner können ihre Federn zu einem prächtigen Rad hochstellen. Davon ist die Pfauendame natürlich schwer beeindruckt!

HerkunftAsien
NahrungWürmer, kleine Schlangen, Insekten, Früchte
Größe50 cm hoch
Gewichtmaximal 6 kg
Brut-/Tragzeitmaximal 30 Tage
Erreichbares Altermaximal 30 Jahre

Keine Chance für kleine Schlangen

Keine Chance für kleine Schlangen

Wilde Pfauen fressen Kobras, aber nur kleine. Deshalb verehren die Inder die bunten Vögel. Wenn die Pfauen gerade keine Schlange finden, mögen sie auch Pflanzensamen, Früchte, Würmer und Insekten. Und morgens, gleich nach dem Aufstehen, trinkt der Pfau mit seiner Familie erst mal einen kräftigen Schluck Wasser.

Lockeres Gruppenleben nach Lust und Laune bevorzugt!

Lockeres Gruppenleben nach Lust und Laune bevorzugt!

Pfauen leben in lockeren Gruppen zusammen. Zur Paarungszeit trifft man sich, brütet und zieht die kleinen Küken auf. Danach ist man gerne wieder unter seinesgleichen. Die erwachsenen Männchen ziehen dann wieder in Gruppen durch die Gegend, die Weibchen gehen mit den Jungtieren eigene Wege. Bis zur nächsten Brutzeit...

Pfauen hören und sehen einfach alles

Pfauen hören und sehen einfach alles

Pfauen sind sehr gute "Gefahren-Melder", weil sie so gut hören und sehen können. Schon bei der kleinsten Störung warnen sich Pfauen gegenseitig mit einem lauten Warnruf. Dann verstecken sich die scheuen Vögel schnell im Dickicht. Pfauen fliegen übrigens nur in der Dämmerung, wenn sie sich zum Schlafen in hohe Baumwipfel aufschwingen.

Buntes "Rad" als Lockmittel

Buntes "Rad" als Lockmittel

Vor der Paarung wirbt der Pfauenmann ausgiebig um sein Lieblingsweibchen. Das nennt man "balzen". Dafür benutzt er seine zur Schleppe verlängerten Oberschwanzdecken, die ihm sein typisches Aussehen geben. Zuerst zeigt der Pfau ihr seinen Rücken mit dem schneeweißen "Tuff"! Und dann wird's richtig bunt: Er schlägt mit seinem prächtig schillernden Gefieder ein mächtiges "Rad". Davon ist die Pfauendame natürlich tief beeindruckt. Beim "Radschlagen" lässt der Pfau wieder und wieder alle Federn erzittern, dabei erklingt ein scharfes Rascheln. Schließlich paaren sich die beiden. Nach ca. 30 Tagen schlüpfen drei bis fünf Küken.

Kaum zu glauben, aber wahr:

Kaum zu glauben, aber wahr:

Weil Pfauen so prächtig aussehen, wurden sie vor 3000 Jahren schon von den ägyptischen Pharaonen gehalten. Auch die europäischen Kaiser und Könige waren von dem bunten Federvieh begeistert, und die Modeschöpfer aller Zeiten schmückten ihre Kleider mit den Federn. In Indien haben die Hindus den Pfau sogar zu ihrem Nationalvogel erklärt.