Python
Der Python gehört zu den Riesenschlangen. Er wird zwischen 1,50 bis 9 m lang. Die Pythonschlange hat keine Giftzähne - sie ist auf das Würgen ihrer Beute spezialisiert.
| Herkunft | Asien |
| Nahrung | Mäuse, Ratten, Kaninchen, Hühner |
| Größe | 800 cm lang |
| Gewicht | maximal 90 kg |
| Brut-/Tragzeit | maximal 63 Tage |
| Erreichbares Alter | maximal 30 Jahre |
| Zoo Themenwelt | Dschungelpalast |

Riesenlange Schlangen
Es gibt afrikanische und asiatische Python-Arten. Der afrikanische Felsenpython wird bis zu sieben Meter lang, der Königspython dagegen nur anderthalb Meter. Er rollt sich bei Gefahr so zusammen, dass der Kopf dabei von seinen Körperwindungen bedeckt wird. Zu den asiatischen Arten gehören der riesige Netzpython mit bis zu neun Metern Länge und der Tigerpython. Seine Schlangenhaut sieht so ähnlich wie die Fellzeichnung eines Tigers aus.

Wo leben Pythons?
Die kleineren Python-Arten leben meistens in den Bäumen. Sie haben sich an das Leben in luftiger Höhe gewöhnt. Größere Pythons wohnen lieber zu ebener Erde und schlängeln sich am Boden entlang. Tagsüber verbergen sie sich in Höhlen, und erst nachts kriechen sie aus ihren Verstecken, um auf Beute-Jagd zu gehen.

Wie sehen sie aus?
Pythons sind Kriechtiere ohne Gliedmaßen. Ihr langer Körper besteht aus Kopf, Rumpf und Schwanz. Typisch für einen Python sind sein langer Kopf, der sich deutlich vom Rumpf absetzt, und der kurze Schwanz. Bei der Baumpython und der ebenfalls auf Bäumen lebenden Hundskopf-Boa sind die Schwänze zu Greiforganen umgestaltet. Damit können sie sich gut an Stämmen und Ästen festhalten.

Ist der Python giftig?
Nein! Pythons haben im oberen Gaumen gleich zwei Zahnreihen, aber keine Giftzähne. Darum müssen sie ihre Beute anders töten: Zuerst halten sie ihr Opfer mit den langen Zähnen fest, dann umwickeln sie das Tier mit mehreren Körperschlingen so kräftig, dass es keine Luft mehr bekommt und erstickt.

Ei Eye, Schlangenei
Die Pythons gehören wie die Boas zur Familie der Riesenschlangen. Aber sie kommen nur in den wärmeren Gegenden der Welt vor. Während die Boas ihre Jungen lebend gebären, schlüpfen die kleinen Pythons wie Küken aus einem Ei.

Kaum zu glauben, aber wahr:
Riesenschlangen können sehr schlecht sehen. Sie bemerken ihre Beute nur auf kurze Entfernungen, wenn sie sich bewegt. Wie sie das machen? Nun, ihre vielen Sinneszellen helfen ihnen, schon ganz geringe Wärmeausstrahlungen wahrzunehmen. Diese "Wärmedetektoren" liegen in vielen, kleinen Öffnungen in den Ober- und Unterlippenschilden der Schlangen.







