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Schopfgibbon

Schopfgibbon

Der Schopfgibbon gehört zu den kleinsten Menschenaffen. Er wird höchstens 64 cm groß und wiegt etwa 6 kg. Mit überlangen Armen hangelt er sich geschickt von Ast zu Ast.

HerkunftAsien
NahrungFrüchte, junge Blätter, Blüten, Insekten
Größe64 cm hoch
Gewichtmaximal 7 kg
Brut-/Tragzeitmaximal 235 Tage
Erreichbares Altermaximal 30 Jahre
Zoo ThemenweltGorillaberg
Tiergeräusche

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Vom Aussterben bedroht

Vom Aussterben bedroht

Gibbons sind südostasiatische Tiere und die kleinsten und leichtesten Menschenaffen. Bei der Gibbon-Familie gibt es unterschiedliche Arten: Sie heißen z. B. Siamang, Weißhandgibbon (Lar), Weißbrauengibbon und Schopfgibbon. Die meisten Gibbons sind vom Aussterben bedroht, weil ihr Lebensraum mehr und mehr zerstört wird.

Gibbons sind treu wie Gold

Gibbons sind treu wie Gold

Was viele Menschen nicht mehr schaffen, das klappt noch bei den Menschenaffen: Sie sind treu. Erwachsene Gibbons dulden keine erwachsenen Artgenossen gleichen Geschlechts neben sich. Zur Kernfamilie eines Gibbon-Pärchens gehören Vater, Mutter und mehrere Jungtiere. Wenn die Kinder mit fünf bis sieben Jahren erwachsen geworden sind, vertreiben die Eltern sie allmählich aus der Gruppe. Denn nun können sie selbst eine Familie gründen.

Erst beige, dann schwarz und dann?

Erst beige, dann schwarz und dann?

Bei der Geburt ist das Junge hellbeige, nach einem halben Jahr wechselt es dann seine Fellfarbe und wird schwarz. Öfter mal was Neues! Doch einmal Farbe ändern reicht den Gibbondamen nicht: Wenn sie geschlechtsreif werden, gibt's wieder ein neues "Kleid" diesmal in der Farbe gelbbeige. Die Männchen dagegen sagen sich: Ich will so bleiben wie ich bin ... und bleibe schwarz!

Wenn Gibbons Kinder wollen...

Wenn Gibbons Kinder wollen...

Wenn die Schopfgibbons Kinder wollen, brauchen sie nicht auf den Frühling zu warten: Paaren können sie sich jederzeit und an jedem Ort ­ auch, wenn sie gerade im Baum hängen. Die Tragzeit dauert 210-235 Tage. Das kleine Gibbonäffchen wird von seiner Affenmama genauso umhegt und gepflegt wie ein Menschenbaby. Das Neugeborene klammert sich am Bauch der Mutter fest und heißt darum auch "Tragling".

Artenschutz

Artenschutz

Der Erlebnis-Zoo Hannover beteiligt sich seit vielen Jahren aktiv am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Bedrohte Tierarten werden im Zoo gezüchtet, um ihren Bestand langfristig zu sichern und die Tiere nach Möglichkeit später wieder in geeigneten Lebensräumen anzusiedeln. Auch für die Schopfgibbons gibt es ein solches Erhaltungsprogramm.

Kaum zu glauben, aber wahr:

Kaum zu glauben, aber wahr:

Die Schopfgibbons sind Baumbewohner. Ihr Leben spielt sich überwiegend in den Bäumen ab. Sie können nicht schwimmen und vermeiden den Kontakt mit Wasser, wo es geht. Manchmal plagt sie allerdings doch der Durst: Dann lassen sie sich kopfüber vom Ast baumeln, tauchen den Handrücken kurz in den Fluss und saugen das Wasser vom Handrücken ab - nach dem Motto: Bloß nicht nass werden.