Springbock
Springböcke machen aus lauter Lebensfreude und Lust am Spiel gewaltige Hüpfer. Die Sprünge können bis zu 15 Meter weit und drei Meter hoch sein!
| Herkunft | Afrika |
| Nahrung | Gras, Blätter, Triebe von Büschen |
| Größe | 90 cm hoch |
| Gewicht | maximal 45 kg |
| Brut-/Tragzeit | maximal 180 Tage |
| Erreichbares Alter | maximal 19 Jahre |
| Zoo Themenwelt | Sambesi |
| Gemeinsam mit mir leben | Giraffe, Bergzebra |

Hitzige Kämpfer
Springböcke ähneln den Gazellen, unterscheiden sich aber im Aufbau der Hörner und des Gebisses von ihnen. Sie bevorzugen offene, gut zu überschauende Lebensräume und vermeiden hohes Gras. Da Springböcke ein vielfältiges Nahrungsangebot nutzen können bilden sie große Herden. Dies hat zur Folge, dass es während der Paarungszeit zu vielen Rangkämpfen zwischen den Männchen kommt.

Hohle Hörner
Diese Kämpfe verlaufen heftiger, als bei anderen Antilopen vergleichbarer Größe und die Form des Gehörns hat sich an das häufige Köpfe zusammenschlagen angepasst. Die Hörner sind innen hohl, im Gegensatz zu den Gazellen, und nach hinten gebogen, ähnlich wie bei Steinböcken. Auch die Weibchen streiten sich auf diese Weise. Beide Geschlechter tragen gleich lange, leierartig gebogene Hörner, von maximal 30 cm Länge. Die Basis der Hörner ist stark verdickt, um Stöße abzudämpfen und somit das Gehirn zu schonen.

Freudensprünge
Das Wort marsupialis im lateinischen Namen der Springböcke (Antidorcas marsupialis) bedeutet auf deutsch so viel wie Beutel. Dieser Name stammt von der Hautfalte am Rücken und Hinterteil der Tiere. Die Tiere können diese Hautfalte wie einen Beutel ausstülpen und die darin verborgenen weißen Haare abspreizen. Dies wird meist im Erregungszustand zusammen mit hohen und weiten Prellsprüngen gezeigt. Andere Herdenmitglieder folgen dem Beispiel. Die Sprünge können bis zu 15 Meter weit und 3 Meter hoch sein. Es ist nicht nur ein Zeichen von Angst, sondern auch von Lebensfreude und Spiel.

Treckbokken
Der Springbock lebt im südlichen Afrika auf Farmen und in Nationalparks. Die Tiere kommen auch in den südafrikanischen Wüstengebieten vor. Die Tiere sind sehr mobil und legen große Entfernungen während ihrer Wanderungen zurück. Dies hat zum Namen Treckbokken in der Burensprache Afrikaans geführt.

Kaum zu glauben, aber wahr:
Springböcke können allein vom Wasser in den Pflanzen leben. Wenn alle Wasserstellen ausgetrocknet sind, fressen sie einfach fleischige Dickblattgewächse und graben sogar mit ihren Vorderhufen Wurzeln aus.





