Tiger
Im Gegensatz zu anderen Artgenossen liebt der sibirische Tiger das Wasser. Die größte aller Katzen ist ein vorzüglicher Schwimmer, die mühelos selbst breite Wasserläufe durchquert.
| Herkunft | Asien |
| Nahrung | Wildrinder, Antilopen, Hirsche, kleine Tiere, Frösche, Heuschrecken |
| Größe | 105 cm hoch |
| Gewicht | maximal 280 kg |
| Brut-/Tragzeit | maximal 112 Tage |
| Erreichbares Alter | maximal 25 Jahre |
| Zoo Themenwelt | Dschungelpalast |
| Tiergeräusche |
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Achtung, Angriff!
Wenn ein Tiger angreift, gibt er ein richtiges Signal: Bevor er zum Sprung ansetzt, stellt er seine Ohren auf und dreht sie dabei nach vorn. Jetzt werden die weißen Flecken sichtbar. Muss er sich verteidigen, legt er die Ohren an und fletscht seine furchterregenden Fangzähne. Typisch für sein unverwechselbares Raubtiergebiss: mehrere verhältnismäßig kleine Schneidezähne zwischen den langen spitzen Eckzähnen.

Die größte Katze von allen
Er ist die größte lebende Katze: Der Sibirische Tiger, diese majestätische, braungelbe bis rostbraune Großkatze mit den dunklen Streifen an Rumpf, Beinen und Schwanz. Die Rottöne des Felles sind im Sommer kräftiger. Besonders eindrucksvoll ist das eher gelbliche Winterfell. Und das Weiß des Bauches leuchtet so schön und reicht weit an den Flanken herauf.

Wie fängt er die Beute?
Tiger sind einsame Jäger, die viel Zeit damit verbringen, nach Beutetieren Ausschau zu halten. Es kommt nicht gerade häufig vor, dass sich diese einzelgängerischen Raubtiere mit einem Artgenossen das Futter teilen. Manchmal lauert der Tiger an einem Wasserloch und wartet, bis ein Tier in Reichweite kommt. Er schleicht sich von hinten bis auf 10 bis 25 Meter an. Und dann reißt er die Beute mit seinen kräftigen Vordertatzen zu Boden.

Seine Opfer sehen ihn zu spät
Das Fell sieht nicht nur gut aus, sondern ist für den Tiger gleichzeitig eine Tarnung: Im hohen Schilfgras der Sümpfe oder im Bambusdickicht verschmilzt der Umriss seines Körpers mit der Umgebung. Unbemerkt schleicht sich die Raubkatze so an ihr Opfer heran.

Die Jagd beginnt...
Tagsüber hält der Tiger ein Nickerchen nach dem anderen. Erst in der Dämmerung schlägt die Raubkatze das eine oder andere Auge auf und wird munter. Die Jagd kann beginnen. In einer einzigen Jagdnacht legen Tiger über 30 Kilometer zurück. Ihre Beute erspähen sie mit ihren scharfen Augen und Ohren, auf ihre Nase ist da kein Verlass.

Vom Aussterben bedroht
Der Erlebnis-Zoo Hannover beteiligt sich seit vielen Jahren aktiv am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Bedrohte Tierarten werden im Zoo gezüchtet, um ihren Bestand langfristig zu sichern und die Tiere nach Möglichkeit später wieder in geeigneten Lebensräumen anzusiedeln. Auch für die Sibirischen Tiger gibt es ein solches Erhaltungsprogramm.

Kaum zu glauben, aber wahr:
Wie wir alle wissen, mögen Katzen Wasser nicht. Das gilt nicht für den Sibirischen Tiger: Er liebt das nasse Element und ist ein vorzüglicher Schwimmer, der selbst breite Wasserläufe mühelos durchquert. Wenn er Hunger hat, schnappt er sich deshalb im Wasser auch Fische und Schildkröten.
Gehen Sie auf Safari!
Der Tipp für abenteuerlustige Gruppen, die auf unterhaltsame Art mehr über die Tiere des Erlebnis-Zoo Hannover erfahren möchten!







