Uromastix
Wie das Chamäleon kann der Uromastix seine Hautfarbe verändern. Morgens ist er dunkel gefärbt, um sich aufzuwärmen. Mittags wird er hell, um sich gegen die Wüstenhitze zu schützen.
| Herkunft | Afrika, Asien |
| Nahrung | Gräser, Kräuter, Insekten |
| Größe | 40 cm lang |
| Gewicht | maximal 1 kg |
| Brut-/Tragzeit | maximal 120 Tage |

Ein wechselwarmes Leben
Wie alle Reptilien ist auch der Uromastix ein wechselwarmes Tier. Bei uns Menschen sorgt unser Stoffwechsel im Körper stets für eine Temperatur von etwa 37 Grad. Wenn die Temperatur höher liegt, läuft etwas falsch: Wir haben Fieber. Ein Uromastix dagegen kommt, wie alle Reptilien auch mit verschiedenen Körpertemperaturen ganz gut klar. Allerdings macht ihn Kälte etwas langsamer und unbeweglicher, Feinde können ihn dann besser erwischen.

Kampf mit der Sonne
Als Wüstenbewohner ist der Uromastix ungewöhnlich hohen Temperaturen ausgesetzt. Zwar kann er als wechselwarmes Tier höhere Wärmegrade aushalten, aber ab 47 Grad wird es auch für ihn kritisch. Daher versteckt sich der Uromastix in der Mittagshitze in Felsvorsprüngen oder sonstigen schattigen Plätzchen.

Die Hautfarbe verändert sich
Wie das Chamäleon kann der Uromastix seine Hautfarbe verändern. Bei ihm ist allerdings nicht die bessere Tarnung der Grund, sondern wieder die heiße Wüstensonne: Dunkle Oberflächen wärmen sich durch Sonnenstrahlen stark auf. Deshalb ist der Uromastix morgens dunkel gefärbt,um sich aufzuwärmen. Mittags dagegen ist es draußen so heiß, dass der Uromastix eine ganz helle Hautfarbe bekommt.

Kaum zu glauben, aber wahr:
Dass Kamele das Fett in ihren Höckern als Wasserreserve benutzen, hat sich herumgesprochen. Aber auch der Uromastix wendet diese Technik an: Er hat unter der Haut große Fettreserven abgelagert, die ihm bei der Verbrennung Körperwasser liefern. Der fettreiche Schwanz des Uromastix gilt bei den Beduinen als Leckerbissen.





