Zebra
Jedes Zebra hat sein eigenes Muster. Die Familienmitglieder erkennen sich gegenseitig an diesem einzigartigen Streifenkleid. Zebras leben gerne in Herden bis zu 20 Mitgliedern.
| Herkunft | Afrika |
| Nahrung | Gräser, Kräuter |
| Größe | 240 cm lang |
| Gewicht | maximal 315 kg |
| Brut-/Tragzeit | maximal 375 Tage |
| Geschwindigkeit | maximal 60 Km/h |
| Erreichbares Alter | maximal 28 Jahre |
| Zoo Themenwelt | Sambesi |
| Gemeinsam mit mir leben | Antilope, Elenantilope, Impala, Thomsongazellen |

Jedes hat sein eigenes Muster!
Beim Zebrastreifen im Straßenverkehr sehen alle Streifen gleich aus. Anders ist das beim Zebra: Jedes Tier hat seine ganz eigene Streifenzeichnung. Und die Mitglieder einer Familie erkennen sich gegenseitig an dem einzigartigen Muster des Streifenkleides. Natürlich sagt ihnen auch die Nase, wen sie vor sich haben. Am Geruch des anderen erkennen Zebras den sozialen Status des Gegenübers.

Der "Quagga"-Ruf
Zebras können auch rufen. Der Ruf beginnt mit einem pfeifenden Einatmungslaut und klingt dann wie "kwaha, kwahaha". Darum nennen manche das Zebra auch "Quagga". Wenn das Zebra so wiehert, fallen die anderen in der Herde mit ein. Dieses Wiehern ist ein Stimmfühlungslaut, den die Tiere besonders dann von sich geben, wenn sie den Anschluss an die Herde verloren haben.

Gemeinsames Frühstück erwünscht!
Steppenzebras leben gerne in Familienherden bis zu 20 Mitgliedern. Dazu gehören ein Hengst und mehrere Stuten mit ihren Fohlen. Es gibt aber auch reine Junggesellen-Herden. Wenn die Tiere nachts auf offener Steppe ruhen, wird immer ein Wachposten abgestellt.

Wenn Widersacher kämpfen...
...geht es rund: Die beiden Hengste stellen sich auf die Hinterbeine und bearbeiten einander mit den Vorderhufen. Böhm-Steppenzebras kann man auch beim sogenannten "Kampfkreiseln" beobachten. Dabei drehen sich die beiden Widersacher umeinander und versuchen, sich gegenseitig in die Beine zu beißen. Dazu gehen sie auch in die "Knie" oder setzen sich auf die Hinterbeine.

Kaum zu glauben, aber wahr:
Körperpflege ist den Zebras besonders wichtig. Sie beknabbern sich dann gegenseitig die Körperteile, die sie selber nicht erreichen können. Dazu stellen sie sich parallel zueinander und bearbeiten Hals, Mähne und Rücken des anderen. Oft "reitet" noch ein Vogel, der Madenhacker, mit: Er vertilgt die Hautschmarotzer, die das Zebra plagen.
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