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Die weißen Augendeckel der Rotkopfmangaben sind besonders auffallend. Werden die Augen niedergeschlagen, strahlen die Augendeckel wie Leuchtpunkte aus den dunklen Gesichtern.
Steckbrief:
Herkunft: |
Afrika |
Nahrung: |
Nüsse, Samen, Fruchtkerne, Insekten |
Größe: |
80 cm hoch |
Brut-/Tragzeit: |
maximal 210 Tage |
Erreichbares Alter: |
maximal 20 Jahre |
Mehr Katze als Hund? Mangaben stellen Wissenschaftler vor ein Problem: Soll man sie zu den Meerkatzen oder den Hundskopfaffen zählen? Fest steht, dass es vier Mangaben-Arten gibt, nämlich die Schopf-,Mantel-,Hauben-und Rotkopf-oder Halsmantelmangaben. Sie alle leben in Afrika auf Bäumen, allerdings riskiert die Rotkopfmangabe auch mal einen Abstecher auf den Boden, wenn es dort Erdnüsse zum Knabbern gibt.
Männerchor Die Mangaben sind wahre Sangeskünstler, wenn auch etwa einsilbig. Der Ruf der Männchen klingt etwa wie Hon-hon und unterstützt das tägliche Urwaldkonzert besonders zur Morgenzeit enorm. Für die nötige Lautstärke sorgt ein spezieller Sack, den die Mangaben in der Kehle haben.
Ausdrucksstark Besonders auffallend an Mangaben sind ihre hellen bis weißen Augendeckel. Werden die Augen niedergeschlagen, strahlen die Augendeckel wie Leuchtpunkte aus den dunklen Gesichtern.I m dämmrigen Urwaldinnern benutzen die äußerst beweglichen Tiere diese Leuchtraketen als Signalinstrumente und als Verständigungsmittel.
Mich laust der Affe Junge Mangaben sind sehr liebebedürftig und wollen ständig auf den Arm genommen werden. Den schützenden Körper des älteren Tieres durchkämmen die Kleinen dann mit ihren Fingern. Die Geste ist übrigens ein Freundschaftsbeweis, mit Lausen hat das nichts zu tun. Tatsächlich sind die Jünglinge auf der Suche nach salzigen Hautschuppen, eine Delikatesse für Mangaben.
Kaum zu glauben, aber wahr: Ihren Namen verdanken die Mangaben einem Irrtum. Angeblich sollen die ersten Affen dieser Art aus der Hafenstadt Mangabe in Madagaskar verschifft worden sein. Doch auf Madagaskar gibt es keine Affen, sondern nur Halbaffen.
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