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Die kleinen Affen mit dem weißen Fell rund um Hals, Kinn und Brust leben in Afrika in lichtdurchfluteten Baumbeständen. Der lange Schwanz ist ein richtiges Stimmungsbarometer.
Steckbrief:
Herkunft: |
Afrika |
Nahrung: |
Früchte, Nüsse, frische Triebe, Knospen, Insekten |
Größe: |
70 cm lang |
Gewicht: |
12.0 kg |
Brut-/Tragzeit: |
maximal 130 Tage |
Erreichbares Alter: |
maximal 40 Jahre |
Die über das Meer kamen Der vordere Namensteil der Weisskehlmeerkatze erklärt sich von selbst: mitten aus dem dunklen Fell sticht um den Hals, auf dem Kinn und auf der Brust leuchtend Weiß hervor. Schwieriger wird es beim Nachnamen Meerkatze die Affen können weder mauzen noch schwimmen. Wahrscheinlich hat sich die Bezeichnung aus dem indischen Wort Marcata entwickelt. Und das heißt schlicht Affe.
Stimmungsbarometer Weisskehlmeerkatzen haben ziemlich lange Schwänze. Bis zu 83 cm wurden bei den im Ganzen 1,50m langen Tieren gemessen. Wenn die Meerkatzen von Ast zu Ast springen, halten sie ihr pelziges Steuerruder nach hinten. So wird das Gleichgewicht gehalten, um balancieren und klettern zu können. Am Boden dient das lange Ende als Stimmungsbarometer. Sind Weisskehlmeerkatzen ganz entspannt, tragen sie ihren Schwanz im flachen Bogen hinter sich her.
Sehen und gesehen werden Weisskehlmeerkatzen leben in Afrika, südlich der Sahara von Kenia bis Simbabwe. Sie bevorzugen Galeriewälder, lichtdurchflutete Baumbestände, die weder zu trocken noch zu feucht sind. Dort fühlen sie sich im Schutz der Bäume sicher, können aber gleichzeitig sehen, was um sie herum passiert.
Kaum zu glauben, aber wahr: Weibliche Weißkehlmeerkatzen können noch im Alter von 25 Jahren Nachwuchs bekommen, jeweils ein Junges im Abstand von zwei Jahren. Normalerweise klappt die Zucht in zoologischen Gärten nur selten. Doch im Zoo Hannover wuchsen bereits 40 Jungtiere heran, die an Partnerzoos in ganz Europa vermittelt wurden.
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