Faszinierende Tierwelt „begreifen“

Erlebnis-Zoo führt Masterplan 2025+ mit einzigartigem Bildungs-Ort weiter

Begeistern. Bilden. Erhalten. Der Erlebnis-Zoo Hannover setzt sein Leitbild mit großem Engagement um und begeistert tagtäglich Menschen für Tiere, ihren Schutz und den Erhalt ihrer Lebensräume. Der Bau eines weiteren Meilensteins aus dem 2015 beschlossenen Zoo-Masterplan 2025+ soll nun weiter umgesetzt werden: Im „Zoologicum“ soll die vielfältige Tierwelt mit ihren besonderen Fähigkeiten auf einzigartige Weise vorgestellt und „begreifbar“ gemacht werden.

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Gelbbrustara

„Wir möchten den Zoobesuchern die Möglichkeit geben, Tiere zu beobachten, aber auch – wann immer es möglich ist – ganz nahe zu kommen“, erklärt Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Bei einigen Tierarten im Erlebnis-Zoo ist das bereits möglich: Die direkte Begegnung mit den Tieren, den federweichen Hals eines Pelikans zu streicheln, die kühle Haut einer Schlange zu spüren, die Fächerzunge eines Loris aus der Nähe zu sehen, während sich die kleinen Krallen des Mini-Papageien um den Finger des Beobachters winden, sind emotionale Momente, die unvergesslich sind. Im „Zoologicum“ werden bei den Vorstellungen von eher unbekannten Tieren genau solche Momente genutzt, um unvergessliches tierisches Wissen zu vermitteln.

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Bildung macht Spass: Schabe Elvira mit Madagassischer Fauchschabe

„Als Botschafter werden die Tiere im Zoologicum zeigen, wie hervorragend sie an ihren Lebensraum angepasst sind und welche besonderen Fähigkeiten sie haben“, so Casdorff.  Insekten, Reptilien und kleinere Säugetiere werden „begreifbar“ gemacht. Heimische Tierarten wie der Kolkrabe oder das Frettchen werden ebenso eine Rolle spielen wie exotische Tiere, zum Beispiel Tigerpythen, Aras, Mangusten. Das „Zoologicum“ werde geprägt durch abwechslungsreiche Vorstellungen der Tiere und emotionale Interaktionen zwischen Mensch und Tier. „Wir freuen uns wirklich sehr über die Unterstützung der Region, diesen einzigartigen Bildungs-Ort umsetzen zu können“, so Casdorff. 

Der Baubeginn auf dem Gelände der ehemaligen Streichelwiese ist für Herbst 2020 vorgesehen. Das Projektbudget ist mit 2.925 T€ veranschlagt. Schon zum Herbst 2021 können die neuen Gehege von den Besuchern entdeckt werden.

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Nasenbär beim Balancieren