Catalina-Ara

Ara macao x Ara ararauna

Der Catalina-Ara oder auch Regenbogen-Ara ist ein Mischlingsara aus dem Hellroten Ara und dem Gelbbrustara. Sie haben eine rote, grüne, gelbe und blauen Gefiederfärbung. Aras haben relativ kurze Flügel, um geschickt durch die eng stehenden Bäume zu fliegen. Außerdem haben sie einen sehr großen Schnabel, um Nüsse zu knacken und Höhlen zu bauen.

Steckbrief

Lebensraum
tropische Tiefland-, Laub- und Galleriewälder

Größe
90 bis 95 cm

Brutzeit
ca. 28 Tage

Nahrung
Früchte, Nüsse und Lehm

Gewicht
1 bis 1,7 kg

Lebenserwartung
bis 50 Jahre

Feinde
Greifvögel und Raubkatzen

 

 

Weitere Papageien im Zoo Gelbbrustara

Lehmlecken

Durch die Nahrungsaufnahme frisst der Ara auch Schadstoffe, welche zwar nicht besonders gefährlich sind, aber trotzdem neutralisiert werden müssen. Dafür fliegen die Aras in großen Schwärmen zu Lehmhängen. Hier können die Vögel sich mit ihren scharfen Krallen gut festhalten und fressen dann den Lehm. Dieses Verhalten wird "Lehmlecken" genannt. Dadurch werden wichtige Mineralstoffe aufgenommen, welche die Schadstoffe neutralisieren.

Geschützt in der Höhle

Am liebsten brüten Aras in Baumhöhlen. Manchmal sieht man sie aber auch in Höhlen an Klippen brühten, dies ist aber eher selten der Fall. Die Höhle in den Bäumen wird meist selbst ausgehöhlt oder mit Glück wird eine verlassene Höhle gefunden. Nachdem der Boden noch ein wenig ausgepolstert wurde, legt das Weibchen zwei bis drei Eier. Diese werden daraufhin ungefähr 28 Tage ausgebrütet bis die kleinen Küken schlüpfen.

Hohe Intelligenz ...

Aras sind intelligente Vögel. Deshalb werden in Zoos Studien durchgeführt, um die komplexe Wahrnehmung dieser Vögel zu untersuchen. So kam heraus, dass sich die Entscheidungsfindung auf ihre Fähigkeit bezieht, verschiedene vorteilhafte Alternativen gegeneinander abzuwägen und die Option zu wählen, die den größten Vorteil bietet. Den Aras wurde die Aufgabe gestellt verschiedene Objekte gegen Futter einzutauschen ...

... mit Entscheidungsfindung

Zunächst trainierten die Forscher die Vögel darauf, drei Arten von Objekten gegen Futter mit niedrigem, mittlerem und hohem Wert auszutauschen. Am Schluß standen die Aras vor der Herausforderung, zwischen minderwertigem Futter und einem Objekt wählen zu müssen, den sie dann gegen qualitativ besseres Futter eintauschen konnten. Es wurde (fast) immer das qualitativ bessere Futter gewählt.

Begehrt und bald gefährdet?

Der Hellrote Ara und Gelbbrustara kommen regional noch recht häufig vor. Die Gesamtpopulation nimmt zwar durch die Zerstörung von Lebenräumen und Fang der Tiere für den Tierhandel ab, das Verbreitungsgebiet ist aber (noch) so groß, dass der beide Ara-Arten als "nicht gefährdet" eingestuft werden (Stand: 2021). In den Ursprungsländer registrierten die Behörden zwischen den Jahren 2001 bis 2018 Ausfuhren von ca. 25.000 Wildfängen von Aras.