Flusspferd

Hippopotamus amphibius

Flusspferde dösen am liebsten den ganzen Tag im Wasser. Nachts gehen sie an Land und fressen bis zu 40 kg Gräser. Für eine solche Menge Gras wandern sie mehr als 5 km pro Nacht.


Beobachten Sie die Hippos aus nächster Nähe, durch die Unterwasserscheibe oder bei einer Bootsfahrt über den Sambesi.

Steckbrief

Lebensraum
Gewässer Afrikas südlich der Sahara

Größe
Körperlänge bis etwa 450 cm
Standhöhe bis 165 cm

Tragzeit
240 Tage

Nahrung
Gras

Gewicht
bis 3200 kg
 

Lebenserwartung
bis 61 Jahre in menschlicher Obhut

Feinde
für Jungtiere: Löwe, Leopard, Hyäne

Geschwindigkeit
bis zu 48 km/h (an Land)

 

Im Zoo vergesellschaftet mit Marabu

Unterwasserspaziergang

Flusspferde suhlen sich tagsüber gerne im Schlamm und dösen stundenlang im kühlen Wasser. Dabei tauchen sie soweit unter, dass nur noch Augen, Nase und Ohren herausgucken. Wenn sie untertauchen, verschließen sie ihre Nasenlöcher. Selten bleiben sie länger als sechs Minuten unter Wasser, allerspätestens nach 15 Minuten müssen sie wieder nach oben, um Luft zu schnappen.

Damenwahl

Flusspferdbullen haben nur dann eine Chance bei den Damen, wenn sie ein Territorium von guter Qualität mit flachem Wasser und guten Ausstiegsmöglichkeiten, um an Land zu gehen, vorweisen können. Haben sie erst einmal ein Territorium erobert, verteidigen sie es vehement gegen Konkurrenten. Dabei setzen sie ihre langen Zähne als Waffen ein, die teilweise schwere Wunden verursachen können.

Sanfte Unterwassergeburt

Flusspferdkühe gebären nach acht Monaten Tragzeit ein Flusspferdkalb, dies geschieht unter Wasser. Gleich danach nimmt die Mutter ihren Sprössling auf die breite Schnauze und hievt ihn an die Wasseroberfläche, damit er atmen kann. Doch sehr schnell muss das etwa 50 kg schwere Jungtier es alleine schaffen, sich mit den Füßen am Grund abzustoßen um an die Wasseroberfläche zu gelangen. Das Kalb bleibt noch lange bei seiner Mutter, von der es äußerst wachsam beschützt wird.

Je größer der Haufen...

Flusspferde markieren ihr Revier mit ihrem Kot - innerhalb und außerhalb des Wassers. Dabei gilt: Je größer der Kothaufen, desto größer - und damit stärker und mächtiger - das Flusspferd. Im Klartext: Die Chefs erkennt man daran, dass sie immer den größten (Haufen) Mist machen...