Helmperlhuhn

Numida meleagris

Perlhühner gehören zur Familie der Hühnervögel. Sie sind ausschließlich in Afrika verbreitet, wo sie in Savannen und Buschlandschaften leben.

Der Name der Perlhühner leitet sich von dem schwarz-grauen Gefieder ab, das mit feinen, weißen Punkten übersät ist. Mit ein wenig Phantasie sieht es aus, als würde sich dieser Hühnervogel mit Unmengen an Perlen schmücken. Bei Helmperlhühnern ziert zudem ein hornfarbener Helm den Kopf.

Steckbrief

Lebensraum
Savannen und Buschlandschaften Afrikas

Größe
bis 63 cm

Brutzeit
24 bis 28 Tage

Nahrung
Sämereien, Wurzeln, Beeren, Blüten, kleine Wirbellose

Gewicht
1150 bis 1600 g

Lebenserwartung
bis 10 Jahre in menschlicher Obhut

Frau oder Herr "Perlhuhn" ?

Im Gegensatz zu vielen der unzählbaren Vogelarten, sehen beide Geschlechter gleich aus und tragen das prächtige Gefieder und die auffällige Kopffärbung. Ein Unterschied bildet lediglich die Größe des Vogels, an der man eine Unterscheidung ob Männchen oder Weibchen wagen kann. Das Helmperlhuhn ist ein Beispiel dafür, dass nicht jede Vogelart so geschlechtsunterschiedlich ist im Aussehen wie der Pfau.

Vergesellschaftet I

Im Erlebnis-Zoo Hannover sind die Helmperlhühner gleich auf zwei Anlagen zu beobachten.

Auf der Stelzvogelwiese in der Themenwelt Sambesi leben aktuell (Stand November 2018) folgende Vogelarten zusammen:

Vergesellschaftet II

In der Vogelvoliere in Afi Mountain leben aktuell (Stand November 2018) folgende Vogelarten zusammen:

Jungvögel

Ein normales Gelege einer Helmperlhuhn-Henne besteht aus 6 bis 12 Eiern. Teilweise legen aber auch mehrere Hennen deutlich mehr Eier in ein Nest. Die Eier sind beige-gelb und tragen dunkle Sprenkel oder sind teilweise auch komplett weiß. Die Brut hat eine Dauer von etwa 24 bis 28 Tagen. Es schlüpfen braun-beige gestreifte und gesprenkelte Küken. Innerhalb von 30 Wochen sind die Küken dann ausgewachsen.

Breit gefächert

Das Helmperlhuhn ist recht anspruchslos, wenn es um den geeigneten Lebensraum geht. Man findet es vom Waldrand über Savannen bis hin zu Randgebieten der Wüste und sogar im Kulturland. Wichtig sind ihm eine ausreichende Wasserversorgung, zum Beispiel an einem Wasserloch, und ausreichend Nahrung. Auch hier bedient sich das Helmperlhuhn an einem breiten Spektrum: Es frisst Samen, Gräser, Würmer und vieles Weitere mehr.