Impala

Aepyceros melampus

Am Sambesi mitten in Hannover leben mit den Impalas die großen Elenantilopen, die grazilen Thomson-Gazellen und die Steppenzebras auf einer Anlage.

Steckbrief

Lebensraum
Lichte Wälder und offene Steppen in Ost- und südlichem Afrika

Größe
95 cm hoch

Tragzeit
210 Tage

Nahrung
Gras, Triebe von Bäumen und Büschen, Gräser und Sämereien

Gewicht
80 kg

Lebenserwartung
bis 15 Jahre in menschlicher Obhut

Feinde
Löwe, Leopard, Hyäne, Krokodil, Python

 

 

Im Zoo vergesellschaftet mit Steppenzebra

Fersenfleck

Impalas haben an der Rückseite der Hinterbeine einen schwarzen Fleck über den Hufen. Daher rührt der deutsche Name Schwarzfersenantilope. In Namibia und Südangola gibt es eine kleine Population von Impalas, die eine schwarze Nase haben, die sogenannten Schwarznasen-Impalas.

Ortsgebunden

Besonders bevorzugen die Impalas Gebiete mit ausreichender Wasserversorgung, Schatten und Schutzmöglichkeiten. Sie sind also an sehr trockene Gebiete nicht gut angepasst. In beliebten Gebieten kann die Zahl der Tiere über 200 pro km² betragen. Dazu kommt die Eigenart der Tiere, sich das Leben lang in festen Gebieten aufzuhalten und nur für kurze Zeiträume selten mehr als 10 km zu wandern.

Paarungszeit

Die Männchen werden höchst intolerant gegenüber anderen Böcken, wenn paarungsbereite Weibchen in der Nähe sind. Die Paarungszeit dauert nur einige Wochen aber die Männchen sind meist schon nach ein paar Tagen sehr geschwächt: durch das ständige Inspizieren der Weibchen, den Paarungen und dem Verjagen von Konkurrenten, Röhren und Imponieren. Dann werden die Männchen wiederum von anderen anderen stärkeren Böcken vertrieben.

Duftspur

Eine Besonderheit bei den Impalas sind die Sekretdrüsen unter den Hufen, mit denen die Tiere ständig eine Duftspur legen. Dies hilft einzelnen Tieren, die Herde wiederzufinden oder durch Stampfen und Scharren beim Kämpfen den eigenen Geruch zu verbreiten.

Geselligkeit

Obwohl diese Antilopen gesellig leben, gibt es keine lang andauernden Beziehungen zwischen einzelnen Tieren. Weibchen bilden Herden von 30 bis 120 Tieren. Junge Böcke schließen sich oft zu sogenannten Junggesellentrupps zusammen, wenn sie die Mutterherde verlassen müssen. Das bietet ihnen mehr Sicherheit gegen Feinde.