Sibirischer Tiger

Der Sibirische Tiger wird auch Amurtiger genannt, benannt nach dem beherrschenden Flusssystem seines Verbreitungsgebietes. Passend, denn Tiger lieben das Wasser.

Steckbrief

Herkunft
Asien

Nahrung
Wildrinder, Wildschweine, Hirsche, kleine Säuger, Vögel

Größe
bis 280 cm lang,                                         Schulterhöhe bis 110 cm

Brut-/Tragezeit
102 bis 112 Tage

erreichbares Alter
bis 20 Jahre in menschlicher Obhut

Gewicht
bis 280 kg

Zoo Themenwelt
Dschungelpalast
 

Achtung, Angriff!

Wenn ein Tiger angreift, gibt er ein richtiges Signal: Bevor er zum Sprung ansetzt, stellt er seine Ohren auf und dreht sie dabei nach vorn. Jetzt werden die weißen Flecken sichtbar. Muss er sich verteidigen, legt er die Ohren an und fletscht seine furchterregenden Fangzähne. Typisch für sein unverwechselbares Raubtiergebiss: mehrere verhältnismäßig kleine Schneidezähne zwischen den langen spitzen Eckzähnen.

Die größte Katze von allen

Er ist die größte lebende Katze: Der Sibirische Tiger, diese majestätische, braungelbe bis rostbraune Großkatze mit den dunklen Streifen an Rumpf, Beinen und Schwanz. Die Rottöne des Felles sind im Sommer kräftiger. Besonders eindrucksvoll ist das eher gelbliche Winterfell. Und das Weiß des Bauches leuchtet so schön und reicht weit an den Flanken herauf.

Wie fängt er die Beute?

Tiger sind einsame Jäger, die viel Zeit damit verbringen, nach Beutetieren Ausschau zu halten. Es kommt nicht gerade häufig vor, dass sich diese einzelgängerischen Raubtiere mit einem Artgenossen das Futter teilen. Manchmal lauert der Tiger an einem Wasserloch und wartet, bis ein Beutetier in Reichweite kommt. Er schleicht sich von hinten bis auf 10 bis 25 Meter an. Und dann reißt er die Beute mit seinen kräftigen Vordertatzen zu Boden.

Seine Opfer sehen ihn zu spät

Das Fell sieht nicht nur gut aus, sondern ist für den Tiger gleichzeitig eine Tarnung: Im hohen Schilfgras der Sümpfe oder im Bambusdickicht verschmilzt der Umriss seines Körpers mit der Umgebung. Unbemerkt schleicht sich die Raubkatze so an ihr Opfer heran.

Die Jagd beginnt...

Tagsüber hält der Tiger ein Nickerchen nach dem anderen. Erst in der Dämmerung schlägt die Raubkatze das eine oder andere Auge auf und wird munter. Die Jagd kann beginnen. In einer einzigen Jagdnacht können Tiger über 30 Kilometer zurücklegen. Ihre Beute erspähen sie mit ihren scharfen Augen und Ohren, auf ihre Nase ist da kein Verlass.

Die Liebe zum Wasser

Wie wir alle wissen, mögen Katzen Wasser nicht. Das gilt nicht für den Sibirischen Tiger: Er liebt das nasse Element und ist ein vorzüglicher Schwimmer, der selbst breite Wasserläufe mühelos durchquert. Wenn er Hunger hat, schnappt er sich deshalb im Wasser auch Fische und Schildkröten.

Gehen Sie auf Safari!

Der Tipp für abenteuerlustige Gruppen, die auf unterhaltsame Art mehr über die Tiere des Erlebnis-Zoo Hannover erfahren möchten!