Vorträge

Themen und Termine

Einmal im Quartal laden wir zu spannenden Vorträgen in die Festscheune auf Meyers Hof. Informieren Sie sich über Artenschutzprojekte, staunen Sie über atemberaubende Bilder aus dem Freiland und erfahren Sie aktuelle zoologische Forschungsergebnisse. Entweder gleich nach Ihrem Zoo-Besuch oder nutzen Sie den Zugang über den Abendeingang!

Wann und wo finden die Vorträge statt?

Der Vorträge finden in der Festscheune auf Meyers Hof im Erlebnis-Zoo statt. Aktuelle Zeiten und Termine finden Sie in der Vortragsbeschreibung.

Sind die Vorträge kostenpflichtig?

Der Eintritt ist frei! Die Vorträge finden nach Zoo-Schluss statt und Sie erreichen die Festscheune über den Abendeingang am Parkplatz.

Muss ich mich für den Besuch eines Vortrags anmelden?

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Eintritt frei! Bei den Vorträgen sammeln wir für einen guten Zweck. Spenden Sie einen Betrag Ihrer Wahl für ausgewählte Artenschutz-Projekte.

Weitere Termine folgen!

Die nächsten Veranstaltungen

Mi, 15. Februar 2017 um 16:30 Uhr

Wale und Robben an der Ost- und Nordsee

Wale und Robben kommen regelmäßig in der deutschen Nord- und Ostsee vor. Obwohl Schutzgebiete und Nationalparks eingerichtet werden und so zum Erhalt der marinen Säugetiere beitragen sollen, nehmen menschliche Aktivitäten im Lebensraum der Tiere immer weiter zu. Die Beobachtung sowie das Management dieser Gebiete ist daher zwingend notwendig, um die verschiedenen Meeressäuger schützen zu können. Zu den Bewohnern der deutschen Meere zählen vor allem Schweinswale, Seehunde und Kegelrobben. Doch in den letzten Jahren werden auch Pottwale, Delfine, Finnwale und Schwertwale in der Nord- und Ostsee gesichtet – einige von ihnen stranden sogar an deutschen Küsten. Woher kommen die Tiere? Wie verirren sich die Wale in die Nordsee? Was passiert mit den gestrandeten Meeressäugern? Frau Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert, Leiterin des Institutes für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, beschäftigt sich weltweit mit der Erforschung, dem Schutz und Management von marinen Säugetieren. In ihrem Vortrag geht sie auf die ungeklärten Fragen rund um das ungewöhnliche Auftreten neuer Meeressäugetier-Arten in Nord- und Ostsee ein und berichtet über die Forschungsarbeiten des Institutes.

Spenden an den Förderverein des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung

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Vergangene Veranstaltungen

Mi, 19. Oktober 2016 um 18:15 Uhr

Wildtiere in der Stadt

Tierisch spannender Vortrag über „Kulturfolger“ in Berlin: In keiner anderen Großstadt Deutschlands leben derart viele Wildschweine wie in Berlin. Aber auch Füchse, Steinmarder und Waschbären sind inzwischen fester Bestandteil der „Stadtvielfalt“ geworden. Immer öfter gibt es Meldungen von Wildtieren, die weit außerhalb des Waldes in Parkanlagen, Gärten, Kleingärten und sogar auf großen Stadtplätzen beobachtet werden. Die Tiere scheinen sich an das Leben der Menschen angepasst und als sogenannte „Kulturfolger“ die Vorzüge der Großstadt für sich entdeckt zu haben. Die Wildtiere sorgen durch ihr Auftreten für großes Aufsehen, wenn plötzlich ein Waschbär im Stadtzentrum zu sehen ist, ein Fuchs auf dem Spielplatz auftaucht oder eine Rotte Wildschweine durch vornehme Vorstadtviertel spaziert. Derk Ehlert, Wildtierexperte der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Berlin, berichtet in seinem anschaulichen Vortrag, warum die Wildtiere in die Stadt kommen, wie sich ihre Lebensweisen verändern und welche Gefahren damit verbunden sind. Der Wildtierexperte zeigt die Konflikte auf, die zwischen Mensch und Tier entstehen, und gibt Hinweise über den Umgang mit den Tieren.

Spenden an die Derk-Ehlert-Stiftung, die unter dem Dach der NABU-Stiftung „Nationales Naturerbe“ aktiv ist

Mi, 3. August 2016 um 18:15 Uhr

Schimpansen – unsere bedrohten Verwandten

Schimpansen zählen zu unseren nächsten lebenden Verwandten – ein Bindeglied zu unserer eigenen Urgeschichte. Doch uns läuft die Zeit davon, das einzigartige Verhalten der Schimpansen näher studieren zu können:  Schimpansen sind stark gefährdet – innerhalb von nur 20 Jahren sind in der Elfenbeinküste 90% der Schimpansen verschwunden.  In zwei afrikanischen Ländern (Togo und Benin) sind sie bereits ausgestorben. Kann die Wissenschaft helfen, Schimpansen zu schützen? Welche Methoden werden dabei angewandt und welche Erfolge erzielt? Julia Riedel, Doktorandin am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, beobachtete wilde Schimpansen im Taï Nationalpark in der Elfenbeinküste (Westafrika) und berichtet von ihrer Forschung sowie von der Naturschutzarbeit der Wild Chimpanzee Foundation. Das Ziel der Wild Chimpanzee Foundation ist, die verbliebenen freilebenden Schimpansen zu retten sowie deren Lebensraum.

Spenden an WCF (Wild Chimpanzee Foundation)

Mi, 27. April 2016 um 18:15 Uhr

Giraffen - Afrikas vergessene Riesen

Der Anblick von Giraffen auf einer Nil-Fähre ist surreal - aber bittere Wirklichkeit. 18 der seltenen Rothschildgiraffen wurden in Uganda an das andere Nilufer verschifft, um dort eine neue Population zu gründen. Während in den späten 1990er Jahren noch über 140.000 Giraffen durch die afrikanischen Savannen streiften, belaufen sich aktuelle Schätzungen auf nur noch ca. 90.000 Tiere - aufgeteilt in neun Unterarten. In ihrem spannenden Vortrag berichtet Stephanie Fennessy von der "Giraffe Conservation Foundation" über die Anstrengungen der Stiftung und ihrer Partner, die Bestände der Giraffen in mehreren afrikanischen Ländern zu erhalten und wieder zu vermehren. Die Giraffenexpertin gibt einen Einblick in die Arbeit der Forscher, die mit Hilfe neuer Technologien immer mehr über die faszinierenden Giraffen herausfinden: Mit GPS-Satellitensendern versehene Tiere helfen, die Bewegungsschemen der Giraffen aus der Ferne zu verfolgen und auf Basis der genauen Informationen Tier-Managemententscheidungen zu treffen - wie die Verschiffung der Giraffen in der Operation "Twiga". 

Spenden an GCF (Giraffe Conservation Foundation)

Mi, 2. März 2016 um 16:30 Uhr

Brüllen, Quieken, Brummen - wie kommunizieren Elefanten?

Wenn Elefanten Laute von sich geben, trompeten sie. Jeder weiß das. Doch ist das alles? Meike Artelt, Diplom-Biologin und Tierärztin, war in Zoologischen Gärten in Europa unterwegs, um die „Sprache“ der Asiatischen Elefanten zu untersuchen und ein Stück weit zu verstehen. Erfahren Sie, wie und was Elefanten kommunizieren. Und wie man diese Erkenntnisse nutzen kann. Frau Artelt gibt Einblicke in die Arbeiten einer Forscherin und stellt einige Ergebnisse vor.

Spenden an Chances for Nature e.V.

 

Mi, 2. September 2015

Zoo gestern - heute - morgen

Schon in den ersten Hochkulturen der Menschheit hat es zoologische Gärten gegeben. Reisen Sie mit Dr. Gunther Nogge, ehemaliger Direktor des Kölner Zoos, zurück zu ihrem Ursprung und erfahren Sie, wie und warum die ersten Zoos entstanden sind, wie die Tiere damals gehalten und den Besuchern präsentiert wurden. Entdecken Sie, wie sich die Philosophie, die Aufgaben und das Selbstverständnis eines zoologischen Gartens von damals bis heute weiterentwickelt haben. Außerdem berichtet Dr. Nogge von der heute wichtigsten Aufgabe eines Zoos: Einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt zu leisten. Durch das Wachstum der Weltbevölkerung und der daraus resultierenden Umweltzerstörung, verschwinden immer mehr Tier- und Pflanzenarten von der Erde. Die Erhaltung der Flora und Fauna der Erde wird in Zukunft immer wichtiger werden. Werfen Sie gemeinsam mit Dr. Nogge einen Blick in die Zukunft: Wie werden die Zoos von morgen aussehen? Und was werden ihre Aufgaben sein?

Spenden an Stiftung Artenschutz

Mi, 26. August 2015

Artenschutz und Umweltbildung in Dschibuti - Bizarre Natur am Horn von Afrika

Pechschwarze Lavafelder, trockene Akazienbüsche, ein Salzsee, 150 Meter unter dem Meeresspiegel gelegen – inmitten dieser bizarren Natur leben die seltene Beira-Antilope, der Dschibuti-Frankolin und die Giraffen-Gazelle am sogenannten Horn von Afrika. Dr. Jens-Ove Heckel, Direktor des Landauer Zoos in der Pfalz, nimmt Sie mit auf eine eindrucksvolle Bilderreise in die Republik Dschibuti. Seit dem Jahr 2000 unterstützt der Zoo Landau Naturschutzprojekte - unter anderem  auch in dem kleinen afrikanischen Land am Golf von Tadjoura nahe dem Roten Meer. Einer der besonderen Schwerpunkte ist dabei die Etablierung von Umweltbildung an dschibutischen Grundschulen, um das Bewusstsein für die Bedrohung der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt zu schaffen. Das Projekt "Umweltbildung für Dschibuti" wurde im Rahmen der "UNESCO-Dekade - Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet.

Spenden an ZGAP (Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz)

Mi, 29. Juli 2015

Madagaskar – Einzigartige Natur auf dem achten Kontinent

Lassen Sie sich von Dr. Torsten Richter und Prof. Dr. Jasmin Mantilla-Contreras (Universität Hildesheim) in ihrem Vortrag mit spannenden Geschichten und beeindruckenden Bilder auf die geheimnisvolle Insel Madagaskar mitnehmen! Schon seit sehr langer Zeit ist Madagaskar vom afrikanischen und indischen Festland getrennt. Auf der Insel hat sich eine ganz eigenständige Natur entwickelt. Mit einer beeindruckenden Vielfalt an Lebensräumen gilt Madagaskar als Hotspot für biologische Vielfalt - nur hier gibt es bestimmte Tier- und Pflanzenarten, wie die geheimnisvollen Lemuren, Amphibien und Reptilien mit ihren bizarren Vertretern wie Chamäleons und Plattschwanzgeckos. Doch Madagaskar ist auch ein armes Land mit einer schnell wachsenden Bevölkerung und einem überforderten Bildungssystem. Der Vortrag führt in die Lebenswelt der Bewohner der "Großen Insel", die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars und ihre aktuellen Bedrohungen. Die Referenten berichten von einem Projekt am größten Süßwassersee der Insel, dem Alaotra, und stellen die gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung entwickelten Lösungsansätze vor.

Spenden an GERP (Groupe d'étude et de recherche sur les primates de Madagascar)

Mi, 24. Juni 2015

Männliche Initiative und weibliche Passivität? Was wir von Partnersuche und Sozialverhalten bei Säugetieren lernen können

Prof. Dr. Heribert Hofer, Direktor des Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), nimmt Sie mit in die Liebes-Welt der Säugetiere. Neue Erkenntnisse über Sozialverhalten und Partnerwahl offenbaren Kunstfertigkeit und Manipulation im Tierreich! Finden Sie heraus, welche eleganten Taktiken Arten mit komplexem Sozialverhalten - wie Affen, Delfine oder Elefanten - entwickeln, um lästige Konkurrenten aus dem Rennen zu werfen, und mit welchen Tricks die Tiere schließlich ihre Paarungspartner erfolgreich erobern. Ob und inwiefern auch Menschen diese Erkenntnisse für die eigene Partnersuche nutzen können, verrät Ihnen Prof. Dr. Hofer während des Vortrags.

Spenden an Rhino and Forest Fund und Borneo Rhino Alliance

 

Mi, 6. Mai 2015

Von Lemmingen, Schnee-Eulen und Eisbären - Das Leben in der Arktis im Griff des Klimawandels

Lassen Sie sich von Dr. Benoît Sittler in die beeindruckende Welt der Eisbären und Schnee-Eulen mitnehmen und reisen Sie von der Festscheune auf Meyers Hof ganz weit in den Norden bis in die Arktis. Die atemberaubenden Bilder von Natur und Tier täuschen beinahe über den erschreckenden Hintergrund hinweg: Der Klimawandel und seine Folgen haben die Arktis und ihre Bewohner fest im Griff. Erfahren Sie, zu welchen Erkenntnissen die Universität Freiburg im Rahmen ihrer Langzeitforschung im Nordost-Grönland-Nationalpark kommt, welche interessanten Lebensgemeinschaften sich in Folge des Klimawandels bilden und welchen Herausforderungen sich die so gut an die Arktis angepassten Tiere stellen müssen. Ein Vortrag mit spannenden Geschichten über  Begegnungen mit hungrigen Eisbären an Land und über tierische Lebenskünstler, untermalt mit eindrucksvollen Bildern.

Spenden an Karupelv Valley Project