Flauschige Orgelpfeifen

Erlebnis-Zoo freut sich über zwölf Flamingo-Küken

Von dunkelgrau auf schwarzen, langen Beinen bis schneeweiß auf Stummelstampfern präsentieren sich die zwölf Küken der Flamingos im Erlebnis-Zoo Hannover. Geschlüpft zwischen Anfang Juli und Mitte August, stolzieren sie wie die Orgelpfeifen in ihrem Gehege am Ufer des Sambesi umher.

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Von klein bis groß - Flamingoküken am Sambesi

Das konstant trockene Wetter dieses Sommers war für die Brutzeit der Flamingos ideal. Etwa 31 Tage haben sie bei schönstem Sonnenwetter auf ihren vulkanartigen Lehmnestern gebrütet, die im schattigen Bambus versteckt sind. In den vergangenen Jahren waren die Brutbedingungen durch Dauerregen und Sturm erschwert – nur sechs Küken hatten es im Regensommer 2017 geschafft. Der Flamingo-Kindergarten könnte in diesem Jahr noch größer werden, wenn sich das Wetter hält: Im Bambus brüten weitere Paare.

Der Nachwuchs am Sambesi ist grau und flauschig

Das Federkleid der Küken bleibt zunächst hell bis grau. Für das leuchtende Rosa sorgen Farbstoffe in den Kleinstkrebsen und Algen, die die Vögel in freier Wildbahn mit ihrem besonderen Schnabel aus dem Wasser filtern. Dieser Farbstoff lagert sich langsam im Gefieder ab. Erst im Alter von drei bis vier Jahren, wenn die Jungvögel ausreichend Nahrung mit „Karotinoiden“ gefuttert haben, sind sie dann so rosa wie ihre Eltern. In Zoos ist dieser Farbstoff dem Spezialfutter beigemischt.

 

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Erst in einigen Jahren werden die Kleinen so rosa wie ihre Eltern