Kindersegen am Sambesi

Nachwuchs bei den Erdmännchen, Addax und Flamingos

Sie wuseln flink durch die Anlage, schnattern lautstark nach Futter oder laufen miteinander um die Wette: Am Sambesi gibt es Nachwuchs bei den Erdmännchen, Flamingos und Addax. Die jungen Wilden stellen den Tagesablauf ihrer Familien ordentlich auf den Kopf und zaubern mit ihrer kindlichen Neugier und ihrem Entdeckerdrang den Zoo-Besuchern ein Lächeln ins Gesicht.

Erdmaennchen-Nachwuchs-Erlebnis-Zoo-Hannover
Die Erdmännchen-Jungtiere auf Entdeckungstour

Klettern, buddeln, rangeln und Männchen machen wie die Großen: Die drei kleinen Erdmännchen-Jungtiere haben am 24. Juli das Licht der Welt erblickt und erkunden mutig ihr Reich am Sambesi – immer gut bewacht von Mutter Mausi, Vater Friedrich und ihren elf älteren Geschwistern. Denn bei (Groß-)Familie Erdmännchen helfen alle bei der Aufzucht der Jungen mit und haben alle Pfoten voll zu tun: als Babysitter, Spielkamerad, Versorger,…. Die quirligen Drillinge stellen bei ihren Ausflügen alles auf den Kopf und üben fleißig, was ein großes Erdmännchen alles können muss: aufgerichtet auf Zehenspitzen Ausschau halten, Insekten im Sand aufspüren und Tunnel graben. So viele Abenteuer machen dann aber auch schnell müde und die Drillinge schlafen meist eng aneinander gekuschelt noch direkt an Ort und Stelle ein.

Flamingo-Kueken-Erlebnis-Zoo-Hannover
Grauer Farbtupfer: Flamingo-Küken am Sambesi

Lautes Schnattern ertönt vom Flussufer des Sambesi. Inmitten der rosa Farbenpracht fallen fünf kleine, graue Farbtupfer auf: die ersten Flamingo-Küken sind geschlüpft! Noch tragen die Jungvögel ein weiches Daunenkleid und werden die ersten Lebensmonate mit einer Art Milch ernährt, die von der Mutter in Drüsen entlang der Speiseröhre erzeugt wird. Erst wenn sie anfangen im Wasser nach Nahrung zu suchen, erhalten sie die rosa Färbung der Federn. Flamingos ernähren sich nämlich von kleinen Krebsen und Plankton, die den roten Farbstoff Karotin enthalten.

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Addax-Jungtiere Julia, Kim und Katja mit ihren Müttern

Die Wüste lebt! Das stellen gerade drei Addax-Jungtiere in der Wüstenanlage im Erlebnis-Zoo Hannover unter Beweis. Mit großen Sprüngen und beachtlichem Tempo liefern sich die drei Halbschwestern Kim (*01. Juli), Julia (*07. Juli) und Katja (*21. Juli) ein Wettrennen nach dem anderen. Zurzeit erkundet das Trio vormittags die Außenanlage am Ufer des Sambesi und tobt unbeschwert umher. Dabei ahnen die drei nicht, wie wertvoll sie sind. Die weißen Wüstenantilopen sind vom Aussterben bedroht. In ihrer afrikanischen Heimat wurden bei den jüngsten Zählungen nur noch sechs Tiere in freier Wildbahn gesichtet. Der Erlebnis-Zoo führt das Zuchtbuch für die Addax-Antilopen und koordiniert das Europäische Erhaltungszuchtprogramm mit einem wichtigen Ziel: diese besondere Antilopen-Art vor dem Aussterben zu bewahren. Umso größer ist die Freude über den dreifachen Nachwuchs. Wenn Kim, Julia und Katja alt genug sind, werden sie in einen anderen Zoo umziehen und dort dann hoffentlich für weiteren wertvollen Nachwuchs sorgen.

Addax-Jungtier-Erlebnis-Zoo-Hannover
Neugierig erkunden die jungen Antilopen ihr Reich