
Tiere trainieren und beschäftigen

Tiertraining
- Prozessoptimierung: Alltägliche Prozesse in der Tierpflege sollen verbessert werden (z. B. schneller und stressfreier Wechsel zwischen verschiedenen Anlagen).
- Medizinische Behandlungen: Medizinische Behandlungen sollen durch die Kooperation des Tieres ermöglicht werden (z. B. Abnahme einer Blutprobe ohne die Notwendigkeit einer Vollnarkose).
- Enrichment: Die körperliche und/oder geistige Aktivität des Tieres soll gesteigert werden (z. B. Erweiterung des Verhaltensrepertoires durch Tiertraining).
- Tierpräsentationen: Das Training soll Tierpräsentationen zur Bildung der Besuchenden ermöglichen (z. B. Robbenvorstellung mit erklärenden Elementen zu Tiertraining, Artenschutz etc.).
- Forschung: Wissenschaftliche Fragestellungen sollen untersucht werden (z. B. Einnehmen einer bestimmten Körperposition für eine wissenschaftlich-medizinische Fotodokumentation).
Tierbeschäftigung
- Soziales Enrichment: z. B. Interaktion mit Artgenossen oder anderen Tierarten
- Kognitives Enrichment: z. B. Puzzle-Objekte und auch das Tiertraining
- Strukturelles Enrichment: z. B. Versteckmöglichkeiten, Aussichtspunkte oder Nestbaumaterialien auf der Tieranlage
- Sensorisches Enrichment: z. B. bereitgestellte Geruchsstoffe oder neue Nahrungsmittel
- Futterbezogenes Enrichment: z. B. verstecken von Futter oder Streufütterung



