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Rotes Riesenkänguru mit Nachwuchs im Beutel

Ein Beutel
voller
Nachwuchs

Artenschutz

Jungtiersaison im Erlebnis-Zoo 2026

Vom Känguru bis zum Krokodilmolch – im Zoo ist Jungtiersaison

Im Outback: Ein Blick in den Beutel 

Wer derzeit durch das australische Outback im Erlebnis-Zoo Hannover spaziert, sollte genau hinschauen: Bei Rotem Riesenkänguru-Weibchen „Hedy“ wächst ein Jungtier heran, das inzwischen immer häufiger seinen sicheren Platz im mütterlichen Beutel verlässt. Neugierig erkundet der kleine Hüpfer seine Umgebung, untersucht Sträucher, Vögel und Pfützen – und verschwindet bei der kleinsten Unsicherheit blitzschnell wieder im Beutel. 
Dabei begann sein Leben kaum größer als ein Gummibärchen: Nach nur rund 33 Tagen Tragzeit kam das Jungtier mit einer Größe von knapp zwei Zentimetern und einem Gewicht von etwa 0,8 Gramm zur Welt. Blind und taub kletterte es selbstständig in den Beutel der Mutter, wo es sich an einer Zitze festsetzte und viele Monate geschützt heranwuchs. Heute verraten oft nur die langen Hinterpfoten, die aus dem Beutel herausragen, dass dort noch ein Jungtier mitreist. Lange dürfte es allerdings nicht mehr dauern, bis der Nachwuchs endgültig auf eigenen Beinen unterwegs ist. 

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Rotes Riesenkänguru

Rotes Riesenkänguru mit Nachwuchs im Beutel

Zoo viel los in Yukon Bay 

Nicht nur im Outback gibt es derzeit Nachwuchs zu entdecken. In Yukon Bay sorgt ein schokobraunes Rentierkalb für Begeisterung. Mit seinen langen Beinen folgt es seiner Mutter bereits aufmerksam und wächst von Tag zu Tag sicherer in seine Herde hinein. 
Auch auf der Yukon Queen herrscht derzeit reges Familienleben: Bei den Brillenpinguinen sitzen vier Elternpaare noch auf ihren Nestern und wärmen ihren Nachwuchs. Die Freude über die Küken ist im Zoo besonders groß, denn Brillenpinguine gehören zu den am stärksten bedrohten Pinguinarten der Welt. In ihrer südafrikanischen Heimat sind die Bestände in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen. Umso wichtiger ist jeder Bruterfolg. Sobald die Jungtiere alt genug sind, schließen sie sich der Kolonie an. 
Nicht weit davon entfernt wächst hoch oben in einem Nest weiterer Nachwuchs heran: Bei den Bartkäuzen sitzen Küken im Nest. Noch sind sie meist nur als flauschige weiße Federbälle zu erkennen. „Sie sehen aus wie geplatzte Kissen“, beschreibt das Tierpflege-Team die jungen Eulen augenzwinkernd. 
Rentier-Nachwuchs im Zoo
Bartkauz mit Küken

Besondere Entdeckungen beim Zoologicum 

Auch an anderen Stellen im Zoo gibt es spannende Entwicklungen zu beobachten. Die Jungtiere der Rotfuß-Seriema erinnern an kleine Dinosaurier und zeigen schon jetzt das charakteristische Verhalten ihrer Eltern. Hinter den Kulissen des Amphibiums wachsen zudem erstmals im Erlebnis-Zoo die fast durchsichtigen Larven der Krokodilmolche heran – ein besonderer Schwerpunkt im Artenschutz, denn diese seltenen Schwanzlurche gelten in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in Südostasien als bedroht. Umso wichtiger sind Zuchtprogramme in Zoos, die helfen, stabile Reservepopulationen aufzubauen. 
Krokodilmolch
Krokodilmolch

Vom Laich zu den ausgewachsenen Krokodilmolchen

Seriema-Küken

Am Sambesi: Kleine Entdecker auf der Steppe 

Und am Sambesi macht Zebrahengstfohlen „Nick“, geboren am 16. Mai, die afrikanische Savanne unsicher. Gemeinsam mit Mutter „Moni“ erkundet er seine Umgebung, zeigt sich unerschrocken, neugierig und manchmal auch ein wenig frech. 
Bereits wenige Tage zuvor kamen die Addax-Weibchen „Nuru“ (8. Mai) und „Amari“ (15. Mai) zur Welt. Während sie ihre ersten Lebenstage noch gut geschützt an der Seite ihrer Mütter im Stall verbrachten, erkunden sie nun Schritt für Schritt ihre neue Umgebung. Nach und nach lernen sie die Herde kennen – und auch einander. Mit einer gleichaltrigen Artgenossin gibt es schließlich jede Menge zu entdecken. 
Zebrafohlen im Erlebnis-Zoo Hannover
Addax-Jungtiere
Ob Beutel, Nest, Amphibium oder Savanne – überall im Erlebnis-Zoo gibt es derzeit neues Leben zu entdecken.