Forschungsstrategie
Forschungsstrategie
Als moderner, wissenschaftlich geführter Zoo versteht sich der Erlebnis-Zoo als Forschungseinrichtung mit einem immensen Potential. Der Erlebnis-Zoo initiiert und pflegt aktiv Kontakte und Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene. Die Studien werden mit Bedacht ausgewählt und es wird stets darauf geachtet, dass die Studien die Tiere weder physisch noch psychisch belasten.
Die Forschungsstrategie des Erlebnis-Zoo stützt sich auf zentrale Säulen: Einerseits wird bewusst eine große thematische Vielfalt gefördert und unterstützt, andererseits wurden zwei strategische Forschungsschwerpunkte definiert - Künstliche Intelligenz und der Feuersalamander.
Breite Vielfalt unterstützen
Die Forschungsstrategie des Erlebnis-Zoo basiert auf zwei Standbeinen: Breite Vielfalt unterstützen und eigene Schwerpunkte setzen. Um breite Vielfalt zu unterstützen, kooperiert der Erlebnis-Zoo mit anderen Zoologischen Gärten, Artenschutzorganisationen, Universitäten und weiteren Forschungseinrichtungen weltweit. So beteiligt sich der Zoo an der aktuellen Forschung und hilft dabei, offene Fragen zu beantworten. Auf diese Weise kann der Erlebnis-Zoo zu einem maximalen Zuwachs an Wissen über die bei sich gehaltenen Tierarten beitragen. Die zahlreichen Forschungsprojekte erstrecken sich quer über die verschiedenen Tierklassen, doch auch sozialwissenschaftliche, pädagogische oder historische Fragestellungen werden in Zoos untersucht. Tagtäglich werden zudem Tier-Daten in ein weltweite Wildtier-Datenbank eingetragen, die zugleich als Ressource für viele wissenschaftliche Fragestellungen dient.

Alle Forschungsprojekte
Allein im Jahr 2025 war der Erlebnis-Zoo an 33 neuen Forschungsprojekten beteiligt - sowohl durch die Teilnahme an externen Vorhaben als auch durch die Initiierung eigener Projekte. Diese Kooperationen erfolgten gemeinsam mit Institutionen aus Deutschland, Dänemark, Großbritannien, Kanada, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Spanien und USA.
Zu den Projekten
Eigene Schwerpunkte setzen
Künstliche Intelligenz
Seit 2023 unterstützt und initiiert der Erlebnis-Zoo insbesondere Projekte, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) das Tierwohl untersuchen und verbessern. Der Erlebnis-Zoo erkennt das Forschungspotential, bringt sein Wissen ein, begleitet Studien teils konzeptionell und lässt Fragestellungen in Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern genauer untersuchen. Es wurden mehrere Forschungsprojekte gestartet, in denen Videoaufnahmen mit den Methoden des "Maschinellen Lernens" analysiert werden. Ziel ist es, dass von den im Erlebnis-Zoo erarbeiteten Ergebnissen auch andere zoologischen Gärten und die gehaltenen Tiere profitieren.
Feuersalamander
Im Jahr 2024 kam ein zweiter Forschungsschwerpunkt hinzu: Zukünftig steht mit dem Feuersalamander eine deutsche Verantwortungsart im Fokus der Forschungsarbeit des Erlebnis-Zoo. Ziel ist es, mehr über diese bedrohte Amphibien-Art zu erfahren – ganz im Sinne des One Plan Approach (OPA). Denn so ergänzt sich die Forschung im Zoo und in der Natur mit dem Bestreben, neue Erkenntnisse zu gewinnen, die dem Artenschutz dienen.