
Jungtieraufzucht durch KI unterstützen

Jungtieraufzucht unter Beobachtung
Wenn im Erlebnis-Zoo ein Jungtier geboren wird, ist dies ein Grund zur Freude. Es kann jedoch passieren, dass die Mutter das neugeborene Jungtier nicht annimmt.
Der Grund ist für die Tierpflegenden sowie Tierärztinnen und -ärzte nicht immer ersichtlich und kann beispielsweise auch mit kleinen Störungen, zum Beispiel durch Artgenossen, zusammenhängen. In den ersten Lebenstagen ist es daher sehr wichtig mit Videokameras zu überwachsen, ob das Neugeborene ausreichend von seiner Mutter gesäugt wird. Bei Bedarf hat das veterinärmedizinische Team die Möglichkeit hormonell beim Mutterinstinkt zu unterstützen oder die Milchproduktion anzuregen.
Projektdaten
| Zeitraum | Bereitstellung von Videoaufnahmen in 2023 |
| Projektstatus | Datenauswertung |
| Kooperationspartner | Institut für Künstliche Intelligenz der Leibniz Universität Hannover |
| Ziel | Automatisierte Erfassung des Verhaltens von Mutter und Jungtier |




KI soll Verhalten erkennen
Da die Auswertung der Videos sehr zeitaufwendig und fehlerbehaftet ist, wurde ein Forschungsprojekt zur Entwicklung und Etablierung eines automatisierten Systems ins Leben gerufen. Ziel ist es, zukünftig die mütterliche Fürsorge sowie das Trinkverhalten der Jungtiere mittels KI zu erfassen und somit langfristig den Zuchterfolg der Thomsongazellen zu erhöhen.
Zoo-Blog
Ausführliche Informationen zum Thema "Forschung mit KI" finden Sie in diesem Blog-Eintrag,
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