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Studie zu Kolonialen Spuren

Zoo-Historie: Gemälde
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Studie zu Kolonialen Spuren

Zwischen 1878 und 1932 wurden im Zoo Hannover nicht nur Tiere aus fernen Ländern präsentiert, sondern auch Menschen – vorrangig aus den Kolonialgebieten. Der Erlebnis-Zoo hat die Zeit dieser sogenannten „Völkerschauen“ von den Historikern Dr. Clemens Maier-Wolthausen und Dr. Franziska Jahn untersuchen lassen. Die bisherige Behandlung des Themas in den Zoopublikationen empfand der Erlebnis-Zoo als unzureichend und hat daher die Wissenschaftler darum gebeten, diese Lücke zu schließen.
Ansichtskarte mit Antilopenhaus (1892)

Zoogeschichte

Am 4. Mai 1865 wurde der Zoo in Hannover eröffnet, als fünfter Zoo in Deutschland. In über 150 Jahren hat der Zoo viel erlebt, war stets Teil und auch Spiegel des gesellschaftlichen Lebens. Lesen Sie hier die komplette Historie des Zoos.

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Kolonialgeschichte: Plakat für sogenannte Völkerschau

Koloniale Spuren

In Hannover begann diese Zurschaustellung exotisierter Menschen 1878. Da die Thematik der sogenannten Völkerschauen bislang nicht umfassend erforscht worden war, beauftragte der Zooeine unabhängige wissenschaftliche Studie zu kolonialen Spuren im Zoo Hannover.

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Der Erlebnis-Zoo als Auftraggeber hatte auf die Vorgehensweise der Wissenschaftler und den Inhalt der Studie keinen Einfluss. Das Thema sollte durch die zwei Forschenden transparent und detailliert an die Öffentlichkeit getragen werden. Ihre über 150 Seiten starke Studie „Die Zurschaustellung von Menschen im Zoo Hannover von 1878 bis 1932. Ein Forschungsbericht im Spiegel zeitgenössischer Quellen“ liegt jetzt zum Download vor.
Icon Buch

Die Zurschaustellung von Menschen im Zoo Hannover von 1878 bis 1932

Ein Forschungsbericht im Spiegel zeitgenössischer Quellen

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Projektdaten

Zeitraum---
KooperationspartnerDr. Clemens Maier-Wolthausen und Dr. Franziska Jahn
VeröffentlichungenForschungsbericht (2024)