Mikrobiom-Forschung beim Feuersalamander
Ein bedrohter Lurch im Mittelpunkt
Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) zählt zu den am stärksten bedrohten Amphibien Europas. Seit einigen Jahren setzt eine eingeschleppten Pilzerkrankung, kurz Bsal genannt, den Wildpopulationen stark zu. Im Mittelpunkt der vom Erlebnis-Zoo Hannover koordinierten Studie steht daher das Mikrobiom des Feuersalamanders. Als Mikrobiom bezeichnet man die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die ein Lebewesen besiedeln. Es beeinflusst unter anderem das Immunsystem, die Gesundheit und möglicherweise auch die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheitserregern.
Projektdaten
| Zeitraum | Start des Projektes in 2025 |
| Projektstatus | Datenauswertung |
| Kooperationspartner | Citizen Conservation, AG Zootierbiologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Universität Trier |
| Ziel | Grundlagenforschung zum Haut- und Darmmikrobiom |

Gemeinsam für den Artenschutz
Finanzielle und ideelle Unterstützung gibt es vom Verband der Zoologischen Gärten (VdZ), der diese wichtige Forschungsarbeit des Erlebnis-Zoo zwei Jahre lang fördert.
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Ein Gemeinschaftsprojekt deutschsprachiger Zoos
Gemeinsam mit allen Feuersalamander-haltenden deutschsprachigen Zoos untersucht die Studie, wie Umweltbedingungen und Ernährung die Zusammensetzung des Mikrobioms beeinflussen. Hierfür werden Mikrobiom-Proben von Tieren in unterschiedlichen Haltungsbedingungen verglichen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die Bedeutung des Mikrobioms für die Gesundheit von Feuersalamandern besser zu verstehen. Zusammen mit weiteren kooperierenden Forschungsprojekten bildet die Studie eine wichtige Grundlage für den langfristigen Schutz und Erhalt dieser bedrohten Amphibienart.



