
Studie zur Wiedererkennung von Artgenossen

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Studie zur Wiedererkennung von Artgenossen
Im Sommer 2024 wurde ein weiblicher, 27 Jahre alter Asiatischer Elefant (Elephas maximus) innerhalb Deutschlands in einen anderen Zoo abgegeben. Dies nutzten Forschende für ein spannendes Projekt in der Grundlagenforschung. Die Elefantenkuh aus Hamburg traf in Karlsruhe nach 13 Jahren Trennung wieder auf ihre Mutter. Untersucht wurde, ob sich die Tiere wiedererkennen bzw. ihren Geruch . Für die Studie wurde den beiden Elefanten vorab der Kot des jeweils anderen Tieres präsentiert.

Tierlexikon-Eintrag zum Asiatischen Elefanten
Der Asiatische Elefant gehört zu den Rüsseltieren. Die meisten Rüsseltiere, etwa die Mammuts, sind ausgestorben! Weitere noch lebende Rüsseltier-Arten sind der Afrikanische Elefant und der Waldelefant. Asiatische Elefanten lassen sich gut von ihren afrikanischen Verwandten unterscheiden: Sie haben kleinere Ohren, einen nach oben statt nach unten gekrümmten Rücken und einen (statt zwei) Greiffinger am Rüssel.
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Außerdem wurde der Kot eines Weibchens aus dem Erlebnis-Zoo, das den anderen Elefanten zuvor komplett unbekannt war, präsentiert. Die Elefantenkuh "Indra" aus dem Erlebnis-Zoo diente somit als Kontrolltier. Die Beobachtungsergebnisse werden derzeit analysiert und für eine wissenschaftliche Veröffentlichung vorbereitet. Das wichtigste Ergebnisse steht aber bereits fest: Mutter und Tochter haben sich nach 13 Jahren am Geruch wiedererkannt.
Projektdaten
| Zeitraum | --- |
| Kooperationspartner | Bergische Universität Wuppertal, Hormonlabor des Deutschen Primatenzentrums Göttingen, Zoologischer Garten Karlsruhe und Tierpark Hagenbeck in Hamburg |
| Status | In Auswertung |