Hier Tageskarten kaufen!

Mit den Zehen klopfende Pfeilgiftfrösche

Pfeilgiftfrosch

Forschung im Amphibium

Mit etwa 50 Individuen und regelmäßigem Nachzuchtferfolg ist der Schreckliche Pfeilgiftfrosch (Phyllobates terribilis) sehr gut im Erlebnis-Zoo vertreten und somit von großem Interesse von verschiedenen Forschungsgruppen. Der nicht einmal fünf Zentimeter lange Vertreter aus der Familie der Baumsteigerfrösche stand u.a. im Fokus einer verhaltensbiologischen Studie. Die Schwierigkeit: Einzelne Individuen sollten beobachtet werden. Nach einiger Beobachtungszeit konnten die auf den ersten Blick sehr ähnlich aussehenden Frösche, anhand kleinster Merkmal unterschieden werden.

Projektdaten

ZeitraumDatenaufnahme in 2025
ProjektstatusDatenauswertung
KooperationspartnerAG Wild- und Zootierbiologie und Systematik der Goethe-Universität Frankfurt am Main
ZielGrundlagenforschung zum "Toe tapping" bei Pfeilgiftfröschen
Amphibium

Das Amphibium

Wasserfall, Aquarien und Bullaugenfenster: Amphibien leben eigentlich im Verborgenen, über ihre Lebensweise ist nur wenig bekannt. Doch das Amphibium lädt mit seiner einzigartigen Gestaltung ein, ganz in die Welt der Amphibien einzutauchen.

Mehr erfahren

Das Geheimnis des "Toe Tapping"

Beobachtet wurde dann die Häufigkeit des Zehenklopfens beim Beutefang, unter Forschenden wird dies auch als "toe tapping" bezeichnet und hängt mit dem Jahrverhalten dieser und weiterer Pfeilgiftfrosch-Arten zusammen. Erste Auswertungen zeigten nun: das Klopfen der hinteren Zehen nimmt mit der Anwesenheit von Beute deutlich zu. Weitere Ergebnisse stehen derzeit noch aus.