Drill

Mandrillus leucophaeus

Drill Männchen in Bewegung Drill Jungtier im Schoß der Mutterzwei Drill Weibchen beim "durchlausen"Gesicht eines Drill Weibchens im Zoo Hannover
Drills gehören zu den am stärksten bedrohten Affenarten Afrikas. Der Erlebnis-Zoo Hannover unterstützt den Verein Rettet den Drill bei seiner wichtigen Arbeit zum Schutz der Drills in ihrem natürlichen Lebensraum.
Eines seiner wichtigsten Rückzugsgebiete ist das Schutzgebiet Afi Mountain in Nigeria. Genau aus diesem Grund hat der Erlebnis-Zoo seine neueste Themenwelt (Eröffnung Sommer 2017) Afi Mountain genannt.

Steckbrief

Verbreitung

Verbreitungskarte Drill
Lebensraum
Regenwälder Nigerias, Kameruns und Biokos
Größe
Weibchen: 45 bis 50 cm Körperlänge Männchen: 72 bis 83 cm Körperlänge
Gewicht
Weibchen: 6,5 bis 12 kg Männchen: 14,5 bis 27 kg
Fressfeinde
Krokodile, Leoparden, Schlangen …
Nahrung
Blätter, Früchte, Insekten, Kleinsäuger …
Tragzeit
ca. 176 Tage
Sein Lebensraum sind die tropischen Regenwälder, die leider nach und nach zerstört werden. Da hat der Drill kaum eine Chance. Nur noch in Schutzgebieten kann er ungestört leben. Eine zweite Bedrohung für den Drill: Er wird gern gejagt, denn sein Fleisch ist sehr begehrt (sogenanntes Bushmeat).
Drills haben nicht so furchtbar viel Ungeziefer, dass sie sich ständig lausen müssen. Es ist vor allem eine liebevolle Geste zwischen den Drills. Sogar ein Neugeborenes wird von der Mutter gelaust. Ein wichtiger Kontakt zwischen Mutter und Kind! Übrigens: Fachleute sprechen vom Groomen (engl. to groom: pflegen).
Da sitzt der Drill und reißt sein Maul auf. Es sieht aus, als würde er gähnen. Aber Vorsicht: Wenn der Drill die spitzen Eckzähne zeigt, dann ist er wütend. Er droht! Mit einem Drill sollte sich niemand einlassen. Er ist sehr kräftig, unglaublich schnell und wendig.
Zoos auf der ganzen Welt helfen das Überleben der Drills zu sichern. Der Erlebnis-Zoo Hannover beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszucht-Programm (EEP) für den Drill. Bedrohte Tierarten, wie der Drill, werden im Zoo gezüchtet, um ihren Bestand langfristig zu sichern und die Tiere nach Möglichkeit später wieder in geeigneten Lebensräumen anzusiedeln.